| Wieviel Boden braucht der Mensch? Kulturgeschichte einer vernachlässigten Ressource | |
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Jeder sechste Mensch auf der Welt hat nicht genug zu essen, insgesamt wird die Zahl der Hungernden weltweit inzwischen auf etwa eine Milliarde geschätzt; das 21. Jahrhundert wird schon als „Hungerjahrhundert“ bezeichnet. ![]() Ein Grund für diese alarmierende Entwicklung ist nicht zuletzt unser sorgloser Umgang mit dem Fundament unserer Existenz, der Ressource Boden. Der Boden ist der natürliche Rohstoff, den wir am wenigsten zu schätzen wissen - obwohl er für unser Leben und Überleben unverzichtbar ist. Der amerikanische Geologe und Sachbuchautor David R. Montgomery erzählt in "Dreck. Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert", das am 8. September in der Reihe Stoffgeschichten im oekom verlag erscheint, die Geschichte des Bodens und seiner elementaren Bedeutung für jede Kultur. In einer faszinierenden Synthese aus Archäologie, Geologie und Kulturgeschichte zeigt er, welchen fundamentalen Einfluss der Umgang des Menschen mit dem fruchtbaren Erdboden auf die Zukunft unserer Zivilisation hat - und er macht klar, warum wir den Boden nicht wie den letzten Dreck behandeln dürfen. LINK ZUM ARTIKEL (David R. Montgomery: Dreck. Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Elke Walter; oekom verlag, München; September 2010, 352 Seiten, 24,90 EUR; ISBN-13: 978-3-86581-197-4 (oekom-Verlag)) |
| Eingetragen von: |
Anna savemynature |
| Datum: | 2010/08/24 |
| Ort: | München Deutschland |
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Anna savemynature
„So ungewöhnlich es klingen mag, eine Zivilisation überlebt nur dann, wenn wir Boden wie ein wertvolles Erbe behandeln, nicht als Ware - und ganz sicher nicht wie den letzten Dreck.” (David Montgomery)






























