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Über den Umgang mit dem Tier
(Please find the english version below)
Die Ethik beim Umgang mit Tieren ist ein viel diskutiertes Thema. Ethik ist die „Wissenschaft von der Moral“, mit der wir reflektieren welche Verhaltensweisen (Sitten, Gewohnheiten, Traditionen, Bräuche…) gesellschaftlich und traditionell als gut und richtig erachtet werden.
Mit welchem Selbstverständnis gehen wir mit Tieren um und was geben wir an unsere Kinder weiter? Heiligt jeder Zweck auch jedes Mittel? Sollten Tiere wirklich dieselben Grundrechte (Freiheit & Körperliche Unversehrtheit) wie Menschen genießen, oder sollten wir doch eher nach dem ersten Kapitel der Genesis aus der Bibel handeln?
"Gott segnete sie (Mann und Frau) und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehret euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen."
Dienen Tiere tatsächlich nur der menschlichen Unterhaltung und Ernährung? Moralisch wäre dies nur vertretbar, wenn Tiere nicht in der Lage wären seelische oder körperliche Schmerzen zu empfinden.
Auch wenn Tiere eine unterschiedlich hohe Schmerzgrenze besitzen, so ist sich die Wissenschaft (und die Gesetzgebung) doch darüber einig, dass Wirbeltiere generell in der Lage sind Schmerzen zu empfinden. Ohne Schmerzen hätten Tiere in freier Wildbahn auch keine Möglichkeit aus möglicherweise lebensbedrohenden Situationen zu lernen.
Trotzdem werden Tiere in jeglicher Hinsicht und meist für einen finanziellen Vorteil gnadenlos ausgenutzt. Hier einige Beispiele.
Beispiel 1: Tierversuche
Schätzungsweise 100 Millionen Wirbeltiere sterben jährlich in Universitäten, Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Dienstleistungsunternehmen. Ihnen werden über viel Jahre unvorstellbare Schmerzen zugefügt in Versuchen die jeder Beschreibung entbehren. Der Sinn und Zweck vieler solcher Versuche ist stark umstritten. Gängige Praxis ist es zum Beispiel, Kaninchen Stoffe in die Augen zu injizieren, die später in neuen Duschgels, Cremes und anderen Produkten die mit der Haut des Menschen in Berührung kommen, Verwendung finden. Das ist ebenso unnötig wie unmenschlich. Trotz weltweiter Proteste wird weiter mit Tieren experimentiert und in den Kellergewölben wird weiter gefoltert und massakriert - im Dienste der „Wissenschaft“ – und im Auftrag der Industrie versteht sich. Die militante Tierrechtsorganisation ALF (Animal Liberation Front) befreite in Amerika viele hundert Tiere aus Versuchslabors und wurde daraufhin als „Terroristische Vereinigung“ eingestuft, weil sie fremdes Eigentum beschädigten. Wenn wir aber der Bedeutung des Wortes „Terror“ (lat. Furcht, Schrecken) auf den Grund gehen, muss die Frage gestattet sein, auf welcher Seite der Labortür der Terrorist zu finden ist.
Beispiel 2: Schlachthöfe
In den Schlachthöfen unseres Planeten werden täglich ca. 5 Millionen (!) Tiere getötet. Die Fleischindustrie gibt sich alle Mühe uns weis zu machen, dass der Mensch zum Überleben Fleisch braucht. Natürlich versucht die Fleischindustrie (ebenso wie jede andere Industrie) Abhängigkeit zu erzeugen, denn der Geldfluss soll niemals zum erliegen kommen. Das die Tiere hierbei zu kurz kommen ist Nebensache. Um Platz und damit Geld zu sparen, werden die Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht und die Lebenden nicht mehr von den faulenden Kadavern der Toten getrennt. Die so genannte Massentierhaltung ist gängige Praxis in unserer Zeit.
Im Zeichen der Gewinnmaximierung spielt es auch keine Rolle mehr ob eine Sau oder ein Rindvieh unglaubliche Todesqualen durchleidet. Anstatt eine moralisch annähernd vertretbare Behandlung der Tiere anzustreben, wird lieber der Profit gesteigert. Zum eigenen Wohl wird Tierleid meist gerne in Kauf genommen.

Dabei will offensichtlich auch niemand so recht wissen, was hinter den Türen der Schlachthäuser eigentlich geschieht. Dieses Thema ist bei den meisten Menschen tabu, darüber spricht man besser nicht. Es herrscht die allgemeine Auffassung, dass Fleisch wachse in der Kühltruhe heran- wer denkt schon beim Kauf von Hackfleisch daran, wie es dazu gekommen ist? Selbstverständlich hat die Fleischindustrie auch hier ein berechtigtes Interesse, das alles so bleibt wie es ist.
Beispiel 4: Jagd
Der Mensch verändert seit seiner Existenz die Natur, er bringt fremde Arten ein und rottet möglichst alle Raubtiere aus. Dadurch profitieren manche Arten so stark, dass Ökosysteme in Gefahr laufen zu kippen. Der kostengünstigste Weg nun dies zu verhindern ist, dass der Mensch die Rolle des Raubtieres übernimmt und „überschüssige“ Tierbestände abschießt. Die Tötung mit Schusswaffen ist aber keinesfalls frei von Qual. Im Gegenteil; manche Tiere sterben erst nach stundenlangem Todeskampf. Besonders verwerflich ist die Jagd mit Pfeil und Bogen oder das stellen von Fallen, da hier die Todesqualen bis ins unermessliche gesteigert werden.
Während das so genannte „Wildlife Management“ eine gewisse Daseinsberechtigung besitzt, sieht es bei „Trophy Hunting“, „Canned Hunting“ ganz anders aus. Viele (zumeist sehr reiche) Menschen sehen im Töten von Tieren gar einen „Sport“. Die Jagd– und die Waffenindustrie sind enorm Umsatzstark und einflussreich, Verbündete sind oft ranghohe Politiker, Prominente und sogar Tier- und Naturschutzorganisationen. Die Waffenlobby kämpft mit eiserner Vehemenz gegen die Gegner der Jagd. Diesen Menschen ist es unter Anderem zu verdanken, dass die so genannten Snuff oder Crush Videos legal verkäuflich sind. Dabei handelt es sich um Videos, in denen Tiere vorsätzlich und mit äußerster Gewalt gequält werden. Diese Videos können dann von kranken Menschen gekauft werden um ihren abartigen Gelüsten nachzugehen. Was das mit der Jagd- und Waffenlobby zu tun hat? Jäger möchten auch weiterhin ihre rühmlichen Videos im Internet präsentieren und kämpfen unter dem Deckmäntelchen der „Freien Meinungsäußerung“ für die Legalität dieser Videos. Es geht also nicht immer nur um die Gier nach Profit, sondern auch um die Befriedigung anderer, höchst fragwürdiger Bedürfnisse.
Wie soll ein Mensch der keinerlei Achtung vor dem Tier hat, Achtung vor dem Menschen haben?
Unzählige Beispiele zeigen, dass viele Mörder sich zuvor an Tieren versucht haben, um ihre sadistischen Gelüste auszuleben und dabei nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. Einige Menschen misshandeln und töten Tiere um ihre Aggressionen herauslassen zu können, oder empfinden sogar sexuelle Erregung bei der Ausübung der eigenen Dominanz und den Todesqualen eines Lebewesens. Sehr vielen Menschen fehlt es aber einfach nur an Empathie- sie empfinden kein Mitgefühl für die leidende Kreatur.
Ist nicht der liebevolle Umgang mit allen Mitlebewesen das was uns zu wahren Menschen macht?
Um eine differenzierte Sichtweise zu ermöglichen, stelle man sich bitte folgendes Szenario vor: Hochentwickelte Außerirdische entdecken die Erde. Sie zeigen Schmerzen, indem sie sich heftig vor den Kopf schlagen. Uns Menschen sehen sie als niedere Lebensform an, die nicht in der Lage ist Schmerzen zu empfinden, da wir uns schließlich nicht heftig vor den Kopf schlagen. Sie beginnen uns in Farmen zu züchten und zu essen, sie jagen uns zur eigenen Unterhaltung und erproben neue Medikamente in grauenvollen Langzeitversuchen an uns, trennen Babys von ihren Müttern, um an die Milch zu gelangen.
Bei moralischen Fragen könnten sie immerhin darauf verweisen, dass der Mensch es mit den Tieren genauso gemacht hatte.
Worauf können wir verweisen?
---------------------------------------------
An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass es Videos zu den oben angesprochenen Themen bei Youtube gibt. Diese jedoch in den Artikel einzubauen, möchte ich dem Leser ersparen, da sie extrem brutal sind und man sich nach dem anschauen krank fühlt. Wer jedoch trotzdem der Wahrheit ins Auge sehen möchte, der findet Videos unter folgenden Links:
http://www.youtube.com/results?search_query=what+is+vivisection&aq=f (Tierversuche)
http://www.youtube.com/results?search_query=Slaughterhouse+Investigation&aq=f
(Schlachthöfe)
http://www.youtube.com/results?search_query=bowhunting+deer&aq=f
(Jagd)
Artikel: Maik Schaffer
__________________________________________________
About handling an animal
The ethics of handling an animal are a largely discussed topic. Ethics are the “sciences of moral” we use to reflect which behaviour (conventions, habits, traditions, customs…) are right from a social and traditional point of view. With what self-concept do we handle animals and what do we teach our children? Does the end justify the means? Should animals really have the same basic rights as humans (freedom and physical integrity) or should we act like it is written in the first chapter of Genesis?
“God blessed them. God said to them, "Be fruitful, multiply, fill the earth, and subdue it. Have dominion over the fish of the sea, over the birds of the sky, and over every living thing that moves on the earth.“
Do animals really only serve as food and entertainment? This would only be morally justifiable if animals were unable to feel psychological or physical pain. Although animals have a different tolerance to pain, science (and legislature) are in agreement, that vertebrae are able to feel pain. Without pain, animals in the wild would have no chance to learn from possibly life-threatening situations.
Despite that, animals are exploited in every possible way, mostly for financial benefits. Here are some examples.
Example 1: Vivisection
About 100 million vertebrae die each year in universities, research centres, pharmaceutical companies and service enterprises. These animals are exposed to immense amounts of pain, in some cases over several years. The whole purpose of these experiments is strongly discussed.
It is, for example, a usual practice to inject chemicals, which are later used in shower gels, crèmes and other products that come into contact with human skin, into rabbits’ eyes. This is as inhuman as it is needless. Despite world-wide protests, we continue to experiment on animals. And in the dungeons, the torture and massacre goes on unhindered – all in the name of “science” and on order of the industry, of course. The militant animal rights organization ALF (Animal Liberation Front) freed hundreds of animals from experimental laboratories in the USA and, as a consequence, was classified as a terrorist organization, because they damaged property.
If we consider the meaning of the word “Terror” (lat. fear, horror), the question arises on which side of the lab door the real terrorist sits.
Example 2: Slaughterhouses
In the slaughterhouses of our planet, each day about 5 million (!) animals are killed. The meat-industry tries to make us believe, that humans need meat for survival. Of course, the meat-industry tries (just like any other industry) to create dependency, because the flow of money should never cease. That animals only play a minor role in that doesn’t really matter. To save space and thus time, the animals are penned up on the smallest possible space and the living aren’t separated from the decomposing corpses of the dead. The so called factory farming is a practice of our times.
In the name of profit maximisation it won’t matter, if a pig or cow suffers unimaginable agony. Instead of aiming for an at least morally acceptable treatment of animals, profits are raised. For the own benefit, animal suffering is willingly accepted.
And no one really wants to know, what happens behind a slaughterhouse’s doors. This topic is a taboo; you better not talk about it. A general conception seems to be, that meat grows in the deep freezer – who thinks about how it was created when one buys ground meat? Naturally, the meat-industry has some interest that this remains so.
Example 4: Hunting
Humans have altered nature's ways since they came into being; they bring in other species and exterminate as many predators as possible. Some species profit from this so much, that whole eco-systems are in danger of toppling over. The most cost-efficient way to prevent this is, when man takes the role of the predator and shoots “surplus” animals. But the killing with firearms isn’t free from suffering. On the contrary. Some animals die only after hours of agony. Very condemnable is the hunt with bow and arrow or setting up traps as the agony is immeasurable.
While the so-called “Wildlife Management” has a certain right to exist, that doesn’t apply to “Trophy Hunting” or “Canned Hunting”. Many (mostly very rich) people see the killing of animals as a “sport”. The hunting- and weapons-industry have enormously high profits and very much influence. Allies often are influential politicians, stars and even animal- and nature protection organizations. The arms lobby mercilessly fights the adversaries of hunting. It is due to these people, that the so-called snuff or crush videos are legally sold. Although these are videos wherein animals are deliberately subjected to torture beyond our worst imagination. These videos can then be bought by sick people to satisfy their abominable needs.
How is the hunting- and arms-lobby tied to this? Hunters still want to present their glorious videos in the internet and fight under the cloak of “freedom of speech” for the legality of these videos. It is not solely about the greed for profit but also about the satisfaction of other, very questionable needs.
How can a human who has no respect for animals have respect for other humans?
Numerous examples show, that many murderers “practiced” on animals to satisfy their sadistic needs without legal prosecution. Some humans abuse and kill animals to let out their anger or even find sexual pleasure in the exertion of their own dominance over another living being. Many people just have a lack of empathy, though – thy just don’t feel any sympathy for the suffering creature.
But isn’t it the loving care for all our fellow creatures that makes us real human beings?
To provide a different point of view, please imagine the following scenario: Highly evolved aliens discover earth. They show pain by hitting their own heads hard. They view us humans as a lower form of life, unable to feel pain, because we don’t hit our own heads hard. The start to breed us in farms and to eat us, they hunt us for their own entertainment and test new medicine on us in horrible long-term studies and separate infants from their mothers to gain the milk.
When morally confronted, they could after all say, that humans treated animals just like that.
What could we say?
--------------------------------------------
It should be mentioned here, that there are videos to the aforementioned topics on youtube. I did not embed them in this article, as I want to spare them to the reader, for they are extremely brutal and you feel sick after watching. If you want to see the truth, however, the videos can be found by clicking on the following links:
http://www.youtube.com/results?search_query=what+is+vivisection&aq=f (Vivisection)
http://www.youtube.com/results?
search_query=Slaughterhouse+Investigation&aq=f
(Slaughterhouses)
http://www.youtube.com/results?
search_query=bowhunting+deer&aq=f
(Hunting)
Article: Maik Schaffer
Translation: save my nature
(Please find the english version below)
Die Ethik beim Umgang mit Tieren ist ein viel diskutiertes Thema. Ethik ist die „Wissenschaft von der Moral“, mit der wir reflektieren welche Verhaltensweisen (Sitten, Gewohnheiten, Traditionen, Bräuche…) gesellschaftlich und traditionell als gut und richtig erachtet werden.
Mit welchem Selbstverständnis gehen wir mit Tieren um und was geben wir an unsere Kinder weiter? Heiligt jeder Zweck auch jedes Mittel? Sollten Tiere wirklich dieselben Grundrechte (Freiheit & Körperliche Unversehrtheit) wie Menschen genießen, oder sollten wir doch eher nach dem ersten Kapitel der Genesis aus der Bibel handeln?
"Gott segnete sie (Mann und Frau) und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehret euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen."
Dienen Tiere tatsächlich nur der menschlichen Unterhaltung und Ernährung? Moralisch wäre dies nur vertretbar, wenn Tiere nicht in der Lage wären seelische oder körperliche Schmerzen zu empfinden.
Auch wenn Tiere eine unterschiedlich hohe Schmerzgrenze besitzen, so ist sich die Wissenschaft (und die Gesetzgebung) doch darüber einig, dass Wirbeltiere generell in der Lage sind Schmerzen zu empfinden. Ohne Schmerzen hätten Tiere in freier Wildbahn auch keine Möglichkeit aus möglicherweise lebensbedrohenden Situationen zu lernen.
Trotzdem werden Tiere in jeglicher Hinsicht und meist für einen finanziellen Vorteil gnadenlos ausgenutzt. Hier einige Beispiele.
Beispiel 1: Tierversuche
Schätzungsweise 100 Millionen Wirbeltiere sterben jährlich in Universitäten, Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Dienstleistungsunternehmen. Ihnen werden über viel Jahre unvorstellbare Schmerzen zugefügt in Versuchen die jeder Beschreibung entbehren. Der Sinn und Zweck vieler solcher Versuche ist stark umstritten. Gängige Praxis ist es zum Beispiel, Kaninchen Stoffe in die Augen zu injizieren, die später in neuen Duschgels, Cremes und anderen Produkten die mit der Haut des Menschen in Berührung kommen, Verwendung finden. Das ist ebenso unnötig wie unmenschlich. Trotz weltweiter Proteste wird weiter mit Tieren experimentiert und in den Kellergewölben wird weiter gefoltert und massakriert - im Dienste der „Wissenschaft“ – und im Auftrag der Industrie versteht sich. Die militante Tierrechtsorganisation ALF (Animal Liberation Front) befreite in Amerika viele hundert Tiere aus Versuchslabors und wurde daraufhin als „Terroristische Vereinigung“ eingestuft, weil sie fremdes Eigentum beschädigten. Wenn wir aber der Bedeutung des Wortes „Terror“ (lat. Furcht, Schrecken) auf den Grund gehen, muss die Frage gestattet sein, auf welcher Seite der Labortür der Terrorist zu finden ist.
Beispiel 2: Schlachthöfe
In den Schlachthöfen unseres Planeten werden täglich ca. 5 Millionen (!) Tiere getötet. Die Fleischindustrie gibt sich alle Mühe uns weis zu machen, dass der Mensch zum Überleben Fleisch braucht. Natürlich versucht die Fleischindustrie (ebenso wie jede andere Industrie) Abhängigkeit zu erzeugen, denn der Geldfluss soll niemals zum erliegen kommen. Das die Tiere hierbei zu kurz kommen ist Nebensache. Um Platz und damit Geld zu sparen, werden die Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht und die Lebenden nicht mehr von den faulenden Kadavern der Toten getrennt. Die so genannte Massentierhaltung ist gängige Praxis in unserer Zeit.
Im Zeichen der Gewinnmaximierung spielt es auch keine Rolle mehr ob eine Sau oder ein Rindvieh unglaubliche Todesqualen durchleidet. Anstatt eine moralisch annähernd vertretbare Behandlung der Tiere anzustreben, wird lieber der Profit gesteigert. Zum eigenen Wohl wird Tierleid meist gerne in Kauf genommen.

Dabei will offensichtlich auch niemand so recht wissen, was hinter den Türen der Schlachthäuser eigentlich geschieht. Dieses Thema ist bei den meisten Menschen tabu, darüber spricht man besser nicht. Es herrscht die allgemeine Auffassung, dass Fleisch wachse in der Kühltruhe heran- wer denkt schon beim Kauf von Hackfleisch daran, wie es dazu gekommen ist? Selbstverständlich hat die Fleischindustrie auch hier ein berechtigtes Interesse, das alles so bleibt wie es ist.
Beispiel 4: Jagd
Der Mensch verändert seit seiner Existenz die Natur, er bringt fremde Arten ein und rottet möglichst alle Raubtiere aus. Dadurch profitieren manche Arten so stark, dass Ökosysteme in Gefahr laufen zu kippen. Der kostengünstigste Weg nun dies zu verhindern ist, dass der Mensch die Rolle des Raubtieres übernimmt und „überschüssige“ Tierbestände abschießt. Die Tötung mit Schusswaffen ist aber keinesfalls frei von Qual. Im Gegenteil; manche Tiere sterben erst nach stundenlangem Todeskampf. Besonders verwerflich ist die Jagd mit Pfeil und Bogen oder das stellen von Fallen, da hier die Todesqualen bis ins unermessliche gesteigert werden.
Während das so genannte „Wildlife Management“ eine gewisse Daseinsberechtigung besitzt, sieht es bei „Trophy Hunting“, „Canned Hunting“ ganz anders aus. Viele (zumeist sehr reiche) Menschen sehen im Töten von Tieren gar einen „Sport“. Die Jagd– und die Waffenindustrie sind enorm Umsatzstark und einflussreich, Verbündete sind oft ranghohe Politiker, Prominente und sogar Tier- und Naturschutzorganisationen. Die Waffenlobby kämpft mit eiserner Vehemenz gegen die Gegner der Jagd. Diesen Menschen ist es unter Anderem zu verdanken, dass die so genannten Snuff oder Crush Videos legal verkäuflich sind. Dabei handelt es sich um Videos, in denen Tiere vorsätzlich und mit äußerster Gewalt gequält werden. Diese Videos können dann von kranken Menschen gekauft werden um ihren abartigen Gelüsten nachzugehen. Was das mit der Jagd- und Waffenlobby zu tun hat? Jäger möchten auch weiterhin ihre rühmlichen Videos im Internet präsentieren und kämpfen unter dem Deckmäntelchen der „Freien Meinungsäußerung“ für die Legalität dieser Videos. Es geht also nicht immer nur um die Gier nach Profit, sondern auch um die Befriedigung anderer, höchst fragwürdiger Bedürfnisse.
Wie soll ein Mensch der keinerlei Achtung vor dem Tier hat, Achtung vor dem Menschen haben?
Unzählige Beispiele zeigen, dass viele Mörder sich zuvor an Tieren versucht haben, um ihre sadistischen Gelüste auszuleben und dabei nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. Einige Menschen misshandeln und töten Tiere um ihre Aggressionen herauslassen zu können, oder empfinden sogar sexuelle Erregung bei der Ausübung der eigenen Dominanz und den Todesqualen eines Lebewesens. Sehr vielen Menschen fehlt es aber einfach nur an Empathie- sie empfinden kein Mitgefühl für die leidende Kreatur.
Ist nicht der liebevolle Umgang mit allen Mitlebewesen das was uns zu wahren Menschen macht?
Um eine differenzierte Sichtweise zu ermöglichen, stelle man sich bitte folgendes Szenario vor: Hochentwickelte Außerirdische entdecken die Erde. Sie zeigen Schmerzen, indem sie sich heftig vor den Kopf schlagen. Uns Menschen sehen sie als niedere Lebensform an, die nicht in der Lage ist Schmerzen zu empfinden, da wir uns schließlich nicht heftig vor den Kopf schlagen. Sie beginnen uns in Farmen zu züchten und zu essen, sie jagen uns zur eigenen Unterhaltung und erproben neue Medikamente in grauenvollen Langzeitversuchen an uns, trennen Babys von ihren Müttern, um an die Milch zu gelangen.
Bei moralischen Fragen könnten sie immerhin darauf verweisen, dass der Mensch es mit den Tieren genauso gemacht hatte.
Worauf können wir verweisen?
---------------------------------------------
An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass es Videos zu den oben angesprochenen Themen bei Youtube gibt. Diese jedoch in den Artikel einzubauen, möchte ich dem Leser ersparen, da sie extrem brutal sind und man sich nach dem anschauen krank fühlt. Wer jedoch trotzdem der Wahrheit ins Auge sehen möchte, der findet Videos unter folgenden Links:
http://www.youtube.com/results?search_query=what+is+vivisection&aq=f (Tierversuche)
http://www.youtube.com/results?search_query=Slaughterhouse+Investigation&aq=f
(Schlachthöfe)
http://www.youtube.com/results?search_query=bowhunting+deer&aq=f
(Jagd)
Artikel: Maik Schaffer
__________________________________________________
About handling an animal
The ethics of handling an animal are a largely discussed topic. Ethics are the “sciences of moral” we use to reflect which behaviour (conventions, habits, traditions, customs…) are right from a social and traditional point of view. With what self-concept do we handle animals and what do we teach our children? Does the end justify the means? Should animals really have the same basic rights as humans (freedom and physical integrity) or should we act like it is written in the first chapter of Genesis?
“God blessed them. God said to them, "Be fruitful, multiply, fill the earth, and subdue it. Have dominion over the fish of the sea, over the birds of the sky, and over every living thing that moves on the earth.“
Do animals really only serve as food and entertainment? This would only be morally justifiable if animals were unable to feel psychological or physical pain. Although animals have a different tolerance to pain, science (and legislature) are in agreement, that vertebrae are able to feel pain. Without pain, animals in the wild would have no chance to learn from possibly life-threatening situations.
Despite that, animals are exploited in every possible way, mostly for financial benefits. Here are some examples.
Example 1: Vivisection
About 100 million vertebrae die each year in universities, research centres, pharmaceutical companies and service enterprises. These animals are exposed to immense amounts of pain, in some cases over several years. The whole purpose of these experiments is strongly discussed.
It is, for example, a usual practice to inject chemicals, which are later used in shower gels, crèmes and other products that come into contact with human skin, into rabbits’ eyes. This is as inhuman as it is needless. Despite world-wide protests, we continue to experiment on animals. And in the dungeons, the torture and massacre goes on unhindered – all in the name of “science” and on order of the industry, of course. The militant animal rights organization ALF (Animal Liberation Front) freed hundreds of animals from experimental laboratories in the USA and, as a consequence, was classified as a terrorist organization, because they damaged property.
If we consider the meaning of the word “Terror” (lat. fear, horror), the question arises on which side of the lab door the real terrorist sits.
Example 2: Slaughterhouses
In the slaughterhouses of our planet, each day about 5 million (!) animals are killed. The meat-industry tries to make us believe, that humans need meat for survival. Of course, the meat-industry tries (just like any other industry) to create dependency, because the flow of money should never cease. That animals only play a minor role in that doesn’t really matter. To save space and thus time, the animals are penned up on the smallest possible space and the living aren’t separated from the decomposing corpses of the dead. The so called factory farming is a practice of our times.
In the name of profit maximisation it won’t matter, if a pig or cow suffers unimaginable agony. Instead of aiming for an at least morally acceptable treatment of animals, profits are raised. For the own benefit, animal suffering is willingly accepted.
And no one really wants to know, what happens behind a slaughterhouse’s doors. This topic is a taboo; you better not talk about it. A general conception seems to be, that meat grows in the deep freezer – who thinks about how it was created when one buys ground meat? Naturally, the meat-industry has some interest that this remains so.
Example 4: Hunting
Humans have altered nature's ways since they came into being; they bring in other species and exterminate as many predators as possible. Some species profit from this so much, that whole eco-systems are in danger of toppling over. The most cost-efficient way to prevent this is, when man takes the role of the predator and shoots “surplus” animals. But the killing with firearms isn’t free from suffering. On the contrary. Some animals die only after hours of agony. Very condemnable is the hunt with bow and arrow or setting up traps as the agony is immeasurable.
While the so-called “Wildlife Management” has a certain right to exist, that doesn’t apply to “Trophy Hunting” or “Canned Hunting”. Many (mostly very rich) people see the killing of animals as a “sport”. The hunting- and weapons-industry have enormously high profits and very much influence. Allies often are influential politicians, stars and even animal- and nature protection organizations. The arms lobby mercilessly fights the adversaries of hunting. It is due to these people, that the so-called snuff or crush videos are legally sold. Although these are videos wherein animals are deliberately subjected to torture beyond our worst imagination. These videos can then be bought by sick people to satisfy their abominable needs.
How is the hunting- and arms-lobby tied to this? Hunters still want to present their glorious videos in the internet and fight under the cloak of “freedom of speech” for the legality of these videos. It is not solely about the greed for profit but also about the satisfaction of other, very questionable needs.
How can a human who has no respect for animals have respect for other humans?
Numerous examples show, that many murderers “practiced” on animals to satisfy their sadistic needs without legal prosecution. Some humans abuse and kill animals to let out their anger or even find sexual pleasure in the exertion of their own dominance over another living being. Many people just have a lack of empathy, though – thy just don’t feel any sympathy for the suffering creature.
But isn’t it the loving care for all our fellow creatures that makes us real human beings?
To provide a different point of view, please imagine the following scenario: Highly evolved aliens discover earth. They show pain by hitting their own heads hard. They view us humans as a lower form of life, unable to feel pain, because we don’t hit our own heads hard. The start to breed us in farms and to eat us, they hunt us for their own entertainment and test new medicine on us in horrible long-term studies and separate infants from their mothers to gain the milk.
When morally confronted, they could after all say, that humans treated animals just like that.
What could we say?
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It should be mentioned here, that there are videos to the aforementioned topics on youtube. I did not embed them in this article, as I want to spare them to the reader, for they are extremely brutal and you feel sick after watching. If you want to see the truth, however, the videos can be found by clicking on the following links:
http://www.youtube.com/results?search_query=what+is+vivisection&aq=f (Vivisection)
http://www.youtube.com/results?
search_query=Slaughterhouse+Investigation&aq=f
(Slaughterhouses)
http://www.youtube.com/results?
search_query=bowhunting+deer&aq=f
(Hunting)
Article: Maik Schaffer
Translation: save my nature
geheim


































Gut so Maik
Ist allerdings nur eine kleine Auswahl an Horror, das Ausmass ist weitaus größer.
Das ist ja ein beliebtes Argument "was kannst Du als Einzelner denn schon ausrichten", aber es werden ja immer mehr Menschen.
Man muß versuchen herauszufinden, welches Argument denn bei dem Einzelnen zieht.
Bei vielen ist der der gesundheitlicheAspekt, bei mir ist es einfach der ethische Aspekt.
Wieder andere springen auf die Umweltproblematik an und anderen wird klar, das wir mit unserem Fleischkonsum am Hunger in der Welt schuld sind.
Die, die am lautesten ihren Fleischkonsum verteidigen, haben es schon wenigstens begriffen,
ihnen ist das Unrecht schon bewußt.
Eingesperrt unter qualvollen Bedingungen
WIEDERLICHE HÄHNCHEN
Geboren um zu sterben