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Thilo Graf Rothkirch will mit Filmen die Menschen für Umweltthemen sensibilisieren
Es ist eine jener Geschichten, die sich mit der leisen Macht der Bilder in die Herzen der Menschen graben. Eine Geschichte mit großen Emotionen von Leid und Hoffnung und von der Entdeckung neuer Chancen. Sie erzählt von Kadu, dem Sohn der Baumwollfarmerin in den Weiten Sambias, von brennender Baumwolle, Armut und Aids, von der Leidenschaft für Fußball und der Schönheit der Natur. Die Tiere, die Savanne im Abendschimmer, die donnernden Viktoria-Fälle, die weichen Blüten der Baumwollpflanze in den Händen der Pflücker auf dem Feld und die Faszination des „weißen Goldes“. Eine Geschichte von der gewaltigen Kraft, die Afrika entfalten kann, wenn es nur die Chance dazu bekommt.
Noch ist diese Geschichte eine Idee, ein ambitioniertes Projekt. Aber es schwebt Thilo Graf Rothkirch schon heute zum Greifen nah vor Augen. Gemeinsam mit seinem Team wird der Filmemacher sie dem Publikum erzählen. Klar, emotional, eindringlich. Denn Thilo Graf Thilo Graf Rothkirch weiß, wie sehr solche Geschichten Menschen bewegen können. Und das will er nutzen: „Ich möchte die Menschen berühren, um sie für eine gute Sache zu sensibilisieren – die Initiative Cotton made in Africa.“

Thilo Graf Rothkirch
Berlin Kreuzberg, Hasenheide. Die Mittagssonne steht hoch über den Räumen des Cartoon-Filmstudios im fünften Stock. Durch die Tür zur Dachterrasse weht lauer Sommerwind. Thilo Graf Rothkirch schenkt einen Kaffee ein und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. Es ist ihm nicht anzumerken, dass sein neuestes Projekt längst auf Hochtouren läuft. Das Gerüst für den Filmplot steht, bald geht es an das Drehbuch. Thilo Graf Rothkirchs Ziel: Mit seinem Spielfilm breite Bevölkerungsschichten darauf aufmerksam machen, welche sozialen und ökologischen Folgen der Anbau von Baumwolle hat. Anders gesagt: „Ich will das Bewusstsein dafür schaffen, dass die Baumwolle, aus der unsere T-Shirts, Hosen, Jacken gewebt sind, die wir auf dem Leib tragen, ein Leben hat“, sagt Thilo Graf Rothkirch. Ein Leben, das für die Menschen, die diese Wolle anbauen und ernten in der Regel bedeutet: Armut für die Familien, Mitschuften statt Schule besuchen für die Kinder, abgeholzte Wälder und ausgelaugte Böden für die Natur. Und er will zeigen, wie sich das durch die Initiative Cotton made in Africa der Aid-by-Trade-Stiftung ändern lässt. Indem es die Menschen vor Ort zur Hilfe zur Selbsthilfe animiert. Indem es ihnen neue Anbaumöglichkeiten zeigt und sicheren Absatz garantiert.
Wie kommt Deutschlands erfolgreichster Regisseur und Produzent von Animationsfilmen für Kinder zu so einem Projekt? Einer, der bislang mit Filmen wie „Lauras Stern“, „Tobias Totz“ oder natürlich „Der kleine Eisbär“ vor allem Kinderseelen mitriss? Thilo Graf Rothkirch zeigt auf zwei gerahmte Filmplakate an der Wand. „Der Kleine Eisbär“ und „Dodo im Regenwald“. „Diese beiden Filme waren prägend für mich.“ Die Geschichte des Eisärenkindes Lars, der verlassen auf einer Scholle gen Süden treibt. Die Story des Orang-Utan-Jungen Dodo, der mit seinen Eltern auf den Wipfeln der Baumriesen im Regenwald lebt. Zwei Tiere, deren Lebensräume massiv bedroht sind. „In diesen Filmen haben wir unterschwellig Probleme angesprochen, die immer wichtiger wurden“, sagt Thilo Graf Rothkirch. „Damals entstand in mir der Wunsch, einmal mehr in die Tiefe zu gehen, als es in Kinderfilmen möglich ist. Zum Beispiel über Dokumentarfilme.“
Denn ist nicht das Medium Film wie kein anderes geeignet, die Schönheit der Natur eindringlich fühlbar zu machen und die Dramatik ihrer Bedrohung? Und wie etwa wäre es, sagte sich der Filmemacher, wenn ich eine Umwelt-Medien-Stiftung gründete, um Partner für Filmprojekte in Sachen Nachhaltigkeit zu gewinnen und „fortzusetzen, was mit dem kleinen Eisbär begann“? Eine Plattform, über die wir Menschen aller Alters- und Bildungsschichten anregen können, sich aktiv mit Themen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen? „Wir haben keine Zeit mehr. Wir müssen endlich alle Kräfte bündeln und gemeinsam handeln.“ Ende 2008 machte Thilo Graf Rothkirch Nägel mit Köpfen: Er gründete mit seinem Bruder Leonhard die save our nature foundation. Dann lernte er Michael Otto kennen.
Thilo Graf Rothkirch nimmt einen Schluck Kaffee und lächelt. Nie wird er seine erste Begegnung mit dem Unternehmer auf einer Hamburger Umwelttagung vergessen. Eine „ungeheuer starke Persönlichkeit, glaubhaft, bescheiden, visionär“ –Thilo Graf Rothkirch: „Ich wusste sofort: Diesen Menschen muss ich näher kennen lernen. Michael Otto hat mich sehr inspiriert, ebenso wie seine Initiative Cotton made in Africa.“ Schnell war sich der Produzent klar: Cotton made in Africa ist wie gemacht für das erste Filmprojekt seiner Stiftung. Und Michael Otto stimmte zu. Nicht zuletzt, weil der Filmemacher ein überzeugendes Gesamtkonzept auf den Tisch legte. „In der Unterhaltungsindustrie habe ich gelernt, wie man einen Markt für ein Thema vorbereitet“, sagt Thilo Graf Rothkirch. „Über PR-Maßnahmen ab Drehbuchentwicklung, Internetplattformen, Online-Marketing, Social Media, Charity-Aktionen, Merchandising. All das lässt sich hervorragend für Cotton made in Africa nutzen.“
Bald geht das Filmprojekt in die nächste Phase. Drehbuch schreiben, Schauspieler suchen. Afrikanische Laiendarsteller sollen es sein, damit die Geschichte authentisch bleibt. Vielleicht ein, zwei afro-amerikanische Stars in einer Nebenrolle, als Publikumsmagneten. Mit dem preisgekrönten Züli Aladag hat Thilo Graf Rothkirch längst den idealen Regisseur gefunden. Neugierig auf neue Wege im Filmgeschäft, war er es, der Thilo Graf Rothkirch überzeugte: Lass uns einen Spielfilm daraus machen, keinen Dokumentarfilm. Lass uns die Geschichte von Kadu und seiner Familie erzählen, von Menschen wie du und ich, die mit Hilfe von Cotton made in Africa selbst ihren Weg aus einem Leben voller Entsagung und Verzweiflung finden. Stolz, selbstbestimmt, anpackend – die positive Kraft Afrikas. So bekommt die Initiative ein Gesicht.
Thilo Graf Rothkirch muss los. Der Terminkalender ist dicht gefüllt. Schließlich ist es mit dem Film allein nicht getan. Er hat den Aufbau einer Umwelt-Community im World Wide Web initiiert, die momentan programmiert wird und im September gelauncht werden soll. Bereitet parallel kleine Filme über das Projekt für Schulen vor, führt Gespräche mit dem Bundesumweltministerium. Sucht neben der Aid-by-Trade-Stiftung weitere Partner für seine Arbeit. Zurzeit konzentriert sich „save our nature“ ganz auf Cotton made in Africa. Denn Rothkirch will das Thema „nicht verwässern“, untergehen in der Beliebigkeit der vielen Hunderten Nachhaltigkeitsinitativen. Doch letztlich geht es ihm genau wie Michael Otto um mehr als ein Leuchtturmprojekt: um einen weitreichenden Bewusstseinswandel. „Ich will die Menschen persönlich berühren und in ihnen etwas auslösen: Den inneren Antrieb selbst etwas zu tun – zum Wohl unserer Umwelt und unserer Natur.“
Quelle: http://www.cotton-made-in-africa.com
Es ist eine jener Geschichten, die sich mit der leisen Macht der Bilder in die Herzen der Menschen graben. Eine Geschichte mit großen Emotionen von Leid und Hoffnung und von der Entdeckung neuer Chancen. Sie erzählt von Kadu, dem Sohn der Baumwollfarmerin in den Weiten Sambias, von brennender Baumwolle, Armut und Aids, von der Leidenschaft für Fußball und der Schönheit der Natur. Die Tiere, die Savanne im Abendschimmer, die donnernden Viktoria-Fälle, die weichen Blüten der Baumwollpflanze in den Händen der Pflücker auf dem Feld und die Faszination des „weißen Goldes“. Eine Geschichte von der gewaltigen Kraft, die Afrika entfalten kann, wenn es nur die Chance dazu bekommt.
Noch ist diese Geschichte eine Idee, ein ambitioniertes Projekt. Aber es schwebt Thilo Graf Rothkirch schon heute zum Greifen nah vor Augen. Gemeinsam mit seinem Team wird der Filmemacher sie dem Publikum erzählen. Klar, emotional, eindringlich. Denn Thilo Graf Thilo Graf Rothkirch weiß, wie sehr solche Geschichten Menschen bewegen können. Und das will er nutzen: „Ich möchte die Menschen berühren, um sie für eine gute Sache zu sensibilisieren – die Initiative Cotton made in Africa.“
Thilo Graf Rothkirch
Berlin Kreuzberg, Hasenheide. Die Mittagssonne steht hoch über den Räumen des Cartoon-Filmstudios im fünften Stock. Durch die Tür zur Dachterrasse weht lauer Sommerwind. Thilo Graf Rothkirch schenkt einen Kaffee ein und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. Es ist ihm nicht anzumerken, dass sein neuestes Projekt längst auf Hochtouren läuft. Das Gerüst für den Filmplot steht, bald geht es an das Drehbuch. Thilo Graf Rothkirchs Ziel: Mit seinem Spielfilm breite Bevölkerungsschichten darauf aufmerksam machen, welche sozialen und ökologischen Folgen der Anbau von Baumwolle hat. Anders gesagt: „Ich will das Bewusstsein dafür schaffen, dass die Baumwolle, aus der unsere T-Shirts, Hosen, Jacken gewebt sind, die wir auf dem Leib tragen, ein Leben hat“, sagt Thilo Graf Rothkirch. Ein Leben, das für die Menschen, die diese Wolle anbauen und ernten in der Regel bedeutet: Armut für die Familien, Mitschuften statt Schule besuchen für die Kinder, abgeholzte Wälder und ausgelaugte Böden für die Natur. Und er will zeigen, wie sich das durch die Initiative Cotton made in Africa der Aid-by-Trade-Stiftung ändern lässt. Indem es die Menschen vor Ort zur Hilfe zur Selbsthilfe animiert. Indem es ihnen neue Anbaumöglichkeiten zeigt und sicheren Absatz garantiert.
Wie kommt Deutschlands erfolgreichster Regisseur und Produzent von Animationsfilmen für Kinder zu so einem Projekt? Einer, der bislang mit Filmen wie „Lauras Stern“, „Tobias Totz“ oder natürlich „Der kleine Eisbär“ vor allem Kinderseelen mitriss? Thilo Graf Rothkirch zeigt auf zwei gerahmte Filmplakate an der Wand. „Der Kleine Eisbär“ und „Dodo im Regenwald“. „Diese beiden Filme waren prägend für mich.“ Die Geschichte des Eisärenkindes Lars, der verlassen auf einer Scholle gen Süden treibt. Die Story des Orang-Utan-Jungen Dodo, der mit seinen Eltern auf den Wipfeln der Baumriesen im Regenwald lebt. Zwei Tiere, deren Lebensräume massiv bedroht sind. „In diesen Filmen haben wir unterschwellig Probleme angesprochen, die immer wichtiger wurden“, sagt Thilo Graf Rothkirch. „Damals entstand in mir der Wunsch, einmal mehr in die Tiefe zu gehen, als es in Kinderfilmen möglich ist. Zum Beispiel über Dokumentarfilme.“
Denn ist nicht das Medium Film wie kein anderes geeignet, die Schönheit der Natur eindringlich fühlbar zu machen und die Dramatik ihrer Bedrohung? Und wie etwa wäre es, sagte sich der Filmemacher, wenn ich eine Umwelt-Medien-Stiftung gründete, um Partner für Filmprojekte in Sachen Nachhaltigkeit zu gewinnen und „fortzusetzen, was mit dem kleinen Eisbär begann“? Eine Plattform, über die wir Menschen aller Alters- und Bildungsschichten anregen können, sich aktiv mit Themen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen? „Wir haben keine Zeit mehr. Wir müssen endlich alle Kräfte bündeln und gemeinsam handeln.“ Ende 2008 machte Thilo Graf Rothkirch Nägel mit Köpfen: Er gründete mit seinem Bruder Leonhard die save our nature foundation. Dann lernte er Michael Otto kennen.
Thilo Graf Rothkirch nimmt einen Schluck Kaffee und lächelt. Nie wird er seine erste Begegnung mit dem Unternehmer auf einer Hamburger Umwelttagung vergessen. Eine „ungeheuer starke Persönlichkeit, glaubhaft, bescheiden, visionär“ –Thilo Graf Rothkirch: „Ich wusste sofort: Diesen Menschen muss ich näher kennen lernen. Michael Otto hat mich sehr inspiriert, ebenso wie seine Initiative Cotton made in Africa.“ Schnell war sich der Produzent klar: Cotton made in Africa ist wie gemacht für das erste Filmprojekt seiner Stiftung. Und Michael Otto stimmte zu. Nicht zuletzt, weil der Filmemacher ein überzeugendes Gesamtkonzept auf den Tisch legte. „In der Unterhaltungsindustrie habe ich gelernt, wie man einen Markt für ein Thema vorbereitet“, sagt Thilo Graf Rothkirch. „Über PR-Maßnahmen ab Drehbuchentwicklung, Internetplattformen, Online-Marketing, Social Media, Charity-Aktionen, Merchandising. All das lässt sich hervorragend für Cotton made in Africa nutzen.“
Bald geht das Filmprojekt in die nächste Phase. Drehbuch schreiben, Schauspieler suchen. Afrikanische Laiendarsteller sollen es sein, damit die Geschichte authentisch bleibt. Vielleicht ein, zwei afro-amerikanische Stars in einer Nebenrolle, als Publikumsmagneten. Mit dem preisgekrönten Züli Aladag hat Thilo Graf Rothkirch längst den idealen Regisseur gefunden. Neugierig auf neue Wege im Filmgeschäft, war er es, der Thilo Graf Rothkirch überzeugte: Lass uns einen Spielfilm daraus machen, keinen Dokumentarfilm. Lass uns die Geschichte von Kadu und seiner Familie erzählen, von Menschen wie du und ich, die mit Hilfe von Cotton made in Africa selbst ihren Weg aus einem Leben voller Entsagung und Verzweiflung finden. Stolz, selbstbestimmt, anpackend – die positive Kraft Afrikas. So bekommt die Initiative ein Gesicht.
Thilo Graf Rothkirch muss los. Der Terminkalender ist dicht gefüllt. Schließlich ist es mit dem Film allein nicht getan. Er hat den Aufbau einer Umwelt-Community im World Wide Web initiiert, die momentan programmiert wird und im September gelauncht werden soll. Bereitet parallel kleine Filme über das Projekt für Schulen vor, führt Gespräche mit dem Bundesumweltministerium. Sucht neben der Aid-by-Trade-Stiftung weitere Partner für seine Arbeit. Zurzeit konzentriert sich „save our nature“ ganz auf Cotton made in Africa. Denn Rothkirch will das Thema „nicht verwässern“, untergehen in der Beliebigkeit der vielen Hunderten Nachhaltigkeitsinitativen. Doch letztlich geht es ihm genau wie Michael Otto um mehr als ein Leuchtturmprojekt: um einen weitreichenden Bewusstseinswandel. „Ich will die Menschen persönlich berühren und in ihnen etwas auslösen: Den inneren Antrieb selbst etwas zu tun – zum Wohl unserer Umwelt und unserer Natur.“
Quelle: http://www.cotton-made-in-africa.com
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