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savemynature TEAM:  Kunstfasern verdrängen Baumwolle

(Please find the english version below)

Das Wort Polyester beschreibt eine Vielzahl von Kunstoffen aus dem täglichen Gebrauch, die zur Produktion z.B. von Getränkeflaschen, CDs oder Textilien verwendet werden.
Wegen der guten Materialeigenschaften (leicht, reiß- und scheuerfest, kaum Feuchtigkeitsaufnahme, hohe UV-Beständigkeit) wird Polyester in der Textilindustrie bevorzugt verarbeitet. Vor allem im Outdoorbereich spielt es eine große Rolle und wird in Zelten, Schlaf- oder Rucksäcken, Schuhen, Seilen etc. verarbeitet.
Doch auch in unserer alltäglichen Kleidung ist es überall zu finden. Fast alle namhaften Hersteller bieten Kleidung (vermehrt auch Unterwäsche) aus Polyester an. Stoffe aus reiner Baumwolle finden sich kaum noch. Oft handelt es sich um Mischgewebe aus Baumwolle und Kunstfaser.
Vor allem bei diesen Textilien ist das Konsumverhalten problematisch. Diese Kleidungsstücke werden oft zu Dumping Preisen verkauft, relativ kurz- oder gar nicht getragen und dann weggeworfen. Recycling findet lediglich in Form von Second Hand Bekleidung statt, der Rohstoff an sich wird nicht wiederverwertet. Dabei enthält ein handelsübliches Polyesterhemd (aus Polyethylentherephtalat oder kurz PET) fast einen halben Liter Erdöl.
Die Fertigung dieser Billig Waren verursacht einen immer höher werdenden CO² Ausstoß.

Die Alternative zu Kleidern aus Kunststoff ist die gute alte Baumwolle. Die Herstellung ist zwar aufwendig und vergleichsweise teuer, stellt aber eine wesentlich geringere Belastung für die Umwelt dar.
Weiterhin sollte man generell über ein Recyclingsystem für Kunstfasern nachdenken.

Um auf lange Sicht eine Loslösung vom Diktat der Ölkonzerne zu erreichen und Katastrophen wie im Golf von Mexiko zu verhindern, muss nicht nur nach alternativen Energiequellen gesucht werden, sondern auch nach Alternativen für Kunststoffe. Da die Regierungen der Erdöl fördernden Länder sich nicht um Lösungen bemühen werden, sondern unverändert weiter nach Öl bohren, sind es wir, die Verbraucher die einen Umschwung erreichen müssen.


Der Dokumentarfilm „Cotton made in Africa – Baumwolle aus Afrika“ ist ein Projekt der Stiftung save our nature.





Im Zentrum dieses Films steht die Initiative Cotton made in Africa der Aid by Trade Foundation.
Der Film will einen entscheidenden Beitrag zu Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit in Subsahara Afrika leisten, indem die Initiative den nachhaltigen Anbau und den Absatz afrikanischer Baumwolle fördert. So werden die Lebensbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien verbessert. Die Dokufiction über die Unterstützung der Baumwollbauer durch Hilfe zur Selbsthilfe sowie ökologischen und nachhaltigen Anbau ist eingebettet in die fiktionale Geschichte eines kleinen Jungen, dessen Familie Baumwolle in Sambia anbaut, und der eines Tages in einem Gebüsch eine Kamera findet, die ein Tourist dort verloren hat. Und dies verändert nicht nur das Leben seiner Familie...
„Es ist wichtig, dass Baumwolle in Zukunft ökologisch und sozial nachhaltiger erzeugt und angeboten wird. Cotton made in Africa ist ein völlig neuer Ansatz der Entwicklungszusammenarbeit und schafft in Afrika Nachhaltigkeit auf drei Ebenen: People, Planet und Profit.“ (Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Kuratoriums der Aid by Trade Foundation und Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Gruppe)

http://www.saveournature.net/de/projekte/filme

save my nature ist eine Initiative der save our nature Stiftung und eine Produktion von save our nature media GmbH.

Plastik auf dem Vormarsch

Die Anfänge der Kunststoffindustrie liegen im 18. Jahr-hundert, wo bereits mit verschiedenen Verbundstoffen experimentiert wurde. Heute wird das so genannte Plastik in aufwendigen Verfahren aus Erdöl hergestellt.
Nur ein sehr geringer Anteil der produzierten Kunststoffe wird wiederverwertet, da die Herstellung mittlerweile sehr günstig ist. Der Mensch gewöhnte sich schnell an den praktischen Stoff und begann ihn massenhaft auf ver-schwenderische Art und Weise zu nutzen.
Viele Plastikartikel unterliegen einem Trend (wie Spielsachen oder Textilien) und werden nach kurzer Verwendungsdauer nicht mehr benötigt und weggeworfen. Weltweit (vor allem in den asiatischen Ländern) steigt der Kunststoff Verbrauch exorbitant.
Auf den wachsenden Mülldeponien unseres Planeten stellt die Entsorgung der Plastikabfälle längst ein großes Problem dar. Kunststoffe auf Ölbasis brauchen bis zu ihrer vollständigen Zersetzung bis zu 500 Jahre, nur durch die Verbrennung lässt sich dieser Prozess beschleunigen.

Biologisch nicht abbaubare Stoffe stellen immer ein unkalkulierbares Risiko für die Umwelt dar!

Ein gutes Beispiel hierfür sind die Einweg-Plastiktüten, die man in jedem Supermarkt bekommt. Einmal verwendet landen sie meist im Müll oder aber in der freien Natur. Der Wind sorgt dann für die unbemerkte Verbreitung dieses Wegwerfproduktes bis in die entlegenen Gegenden unserer Erde, wie z.B. Wüsten, Wälder, Strände oder sonstige Naturräume.



Millionen Tonnen Plastikmüll zirkulieren im so genannten „Müllstrudel“ im Pazifik, der so groß wie Texas ist. Jährlich sterben Hunderttausende Meeresbewohner durch diesen Abfall.

Der Plastikmüll gelangt durch Flüsse oder Schiffe in das Meer, wo größere Teile durch mechanische Einwirkung in winzige Partikel zerrieben werden, die längst ein fester Bestandteil unserer Sandstrände sind. Diese Partikel (sowie durch UV Licht und Salzwasser freigesetzte Chemikalien) werden von Tieren aufgenommen und gelangen so letztlich wieder in die Nahrung des Menschen. Daher hat jeder Mensch der Zivilisationsgesellschaft Kunststoffe im Blut. Auch Reststoffe aus Verpackungsmaterialien tragen hierzu bei, oder die im Mund zerriebenen Partikel einer Zahnbürste.



Noch ist Erdöl für jedermann verfügbar. Es wird weltweit verbrannt oder zu Kunststoff verarbeitet. Um an die letzten Reserven zu gelangen geht der Mensch große Risiken ein, z.B. durch die Förderung von Erdöl auf hoher See. Zu groß ist die Abhängigkeit des Menschen von dem „Schwarzen Gold“, als das er darauf verzichten könne. Ohne Öl wäre der weltweite Güterverkehr lahm gelegt, ganze Armeen ständen still und auch Plastik oder Gummi könnte nicht mehr hergestellt werden.
Eine Welt ohne Plastik? Ist das überhaupt noch möglich? Bitte denkt mal nach, wie oft ihr täglich Produkte aus Kunststoff verwendet. Etwa 99% aller Gebrauchsgegenstände bestehen (zu großen Teilen) aus Kunststoff.
Das versiegen der Ölreserven würde für den Menschen de facto das Aus der Industrialisierung bedeuten und einem Rückfall in das Mittelalter gleichkommen.
Laut der Internationalen Energieagentur könnte es bereits ab dem Jahr 2013 zu einer globalen Wirtschaftskrise durch Ölknappheit kommen.

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Synthetic fibers replace cotton

The word polyester describes a multitude of synthetic materials in our daily life, used for the production of e.g. bottles, CD's or textiles.
Because of its good material properties (light, tear-resistant, abrasion-proof, little humidity absorption, high UV-persistence), polyester is favored in the textile industry. Especially in the outdoor-area, it plays a major role and is used for tents, sleeping bags, backpacks, shoes, ropes, etc.
But polyester is also found everywhere in our everyday clothing. Almost all well-known labels offer clothes (increasingly underwear) made from polyester. Fabrics from pure cotton are hardly to be found. Often you find blended fabric of cotton and synthetic fiber.
Especially with these textiles, consumer behavior is problematic. Such clothes are often sold for dumping prices, worn for little or no time at all and eventually thrown away. Recycling only happens in second hand clothing, the resources themselves aren't reused. Keep in mind, that a standard polyester shirt (made from polyethylentherephtalat, short PET) contains almost have a liter of petrol.The production of these cheap goods causes an increasing output of CO².

The alternative to clothes from synthetics is good old cotton. Although in comparison the production is rather complicated and expensive, it is less of a burden to the environment. Furthermore, one should think about a recycling system for synthetic fibers.

To achieve independence from the primacy of oil corporations on a long term and to avoid catastrophes like the one in the gulf of Mexico, not only alternative energy sources have to be found but also alternatives for synthetics. As the governments of the oil producing nations do not care for solutions but instead continue to drill for oil, it is our – the customers – job to make sure there is a change.

The documentary “Cotton made in Africa – Baumwolle aus Afrika” is a project of the save or nature foundation.
The films centers around the Cotton made in Africa initiative by the Aid by Trade Foundation.
The Film wants to contribute to fighting poverty and proclaiming sustainability in subsaharan Africa by aiding the sustainable growing and selling of African cotton. Thus, the life-standards of crofters and their families will be improved. The docu-fiction about the support of cotton farmers via help to selfhelp and ecological and sustainable growth is embedded in the fictional story of a little boy, whose family grows cotton in Sambia and who ine day finds a camera in the coppice that a tourist lost there. This changes not only the life of his family...

“It is important, that cotton is produced and sold ecologically and social sustainable in the future. Cotton made in Africa is a completely new approach to development work and creates sustainability in Africa on three levels: People, Planet and Profit.” (Dr. Michael Otto, chairman of the board of trustees of the Aid by Trade foundation and chairmen of the supervisory board of the Otto group)

http://www.saveournature.net/en/projects/movies

save my nature is an initiative of the save our nature foundation and a production of the save our nature media GmbH.

Plastic on the advance

The origins of the synthetics industry lie in the 18th century, when there were first experiments with compounds. Today, the so called plastic is produced in a complicated process from petrol.
Only a very little part of the produced synthetics are being recycled as production is very cheap by now. Mankind got used to that practical stuff very quickly and started to use it a lot and quite thriftless.
Many plastic articles follow a trend (like toys and textiles) and aren't needed after a short period of use and thus being thrown away. The worldwide consumption of synthetics rises exoribantly (especially in Asiatic countries).
On the ever growing landfills of our planet, the disposal of plastic waste is a major problem all ready. Oil-based synthetics take more than 500 years until their complete decay – only by burning, this process can be accelerated.

Nonbiodegradable materials always pose an unknown risk to the environment.

A good expample for this are the one-way-plastic-bags you can get at every super market. Used one time, they usually land in the waste or in the nature. Wind then takes care of the unseen spread of this product to far away places of our earth, as for example deserts, forests, beaches or other open spaces.

Millions of tones of plastic waste circulated in the so called waste vortex in the pacific ocean. This vortex is about the size of Texas. Each year, hundreds of thousands animals living in the sea die because of this waste.

Via rivers or ships, the plastic waste reaches the seas, where bigger parts are torn to tiny particles, that are part of our sand strands for a long time. These particles as well as chemicals released by UV light and salt water) are consumed by animals and thus end up in human food. Therefore, every human being in the civilized society has synthetics in his or her blood. Residues of packaging as well as particles of tooth brushes contribute to this.

Still, petrol is available to anyone. Worldwide it is burned or made into synthetics. To reach the last sources, humans take great risks, as for example off shore oil mining. The human dependence on “black gold” is to big as that it could be abolished. Without oil, international freight traffic would be impossible, whole armies couldn't move and neither plastic nor vulcanized rubber could be produced.
A world without plastic? Is that even possible? Please think about, how often you use products made of synthetics in our every-day life. About 99% of all articles of daily use consist in big parts of plastic materials.
The drying up of oil sources would de facto mean the end of industrialization and come close to a fall back to medieval times.
According to the international energy agency, a global economy crises due to oil shortage could happen as early as 2013.