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savemynature TEAM:  Länderbeispiele für virtuellen Wasserhandel

(Please find the english version below)

Indikatoren für virtuellen Wasserhandel

Um virtuellen Wasserhandel bewusst und strategisch einzusetzen, hat das World Water Council Indikatoren aufgestellt, an denen sich Länder orientieren können.

Der erste Indikator ist die Verfügbarkeit von Wasser. Dieser Faktor ist Ursprung von kontroversen Diskussionen. Verfügt ein Land über weniger als 1000 m3 erneuerbarer Wasserressourcen pro Kopf und Jahr, gilt es laut Food and Agricultural Organisation (FAO) der Vereinten Nationen als wasserarm. Doch andere Wissenschaftler machen darauf aufmerksam, dass Wasserarmut nicht allein physisch bemessen werden sollte.

Weitere Faktoren: soziale, wirtschaftliche, politische und ökologische, sollten in die Betrachtung einbezogen werden. Vor allem im Bezug auf die strategische Umsetzung von virtuellem Wasserhandel, da diese Faktoren auch dort eine wichtige Rolle spielen und erheblichen Einfluss haben.

Der zweite Indikator ist der Entwicklungsstand des Landes und der
Diversifizierungsgrad der Wirtschaft. Folgende Abbildung zeigt, dass die Fähigkeit, virtuellen Wasserhandel nachhaltig umzusetzen, mit dem Entwicklungsstand des Landes steigt.


Abbildung : Gesellschaftliches Anpassungspotential wasserarmer Staaten

Es ist möglich, Erkenntnisse über Anpassungsmöglichkeiten und demgegenüber gestellte Risiken des virtuellen Wasserhandels über Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer zu erlangen.
Das United Nations Development Programme (UNDP) errechnet den
Diversifizierungsgrad der Wirtschaft. Anhand des Bruttosozialproduktes werden die Anteile der verschiedenen Wirtschaftssektoren Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen ermittelt.

Die soziale Anpassungsfähigkeit ist der dritte Indikator, welcher zur Einführung des virtuellen Wasserhandels hoch sein sollte. Kulturelle Gegebenheiten werden qualitativ berücksichtigt, da sie quantitativ so gut wie gar nicht bemessen werden können.

Ein besonders wichtiger Indikator ist der Vierte, er bezieht sich auf die Anzahl der Erwerbslosen in der Landwirtschaft gemessen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen. Ist dieser Anteil sehr hoch- dies ist meistens in sehr armen Entwicklungsländern der Fall wird sich die Arbeitslosigkeit durch strategische, bewusste Umsetzung des virtuellen Wasserhandels ernorm erhöhen. Landwirtschaftliche Förderungsmaßnahmen sollten bei diesem Risiko der Arbeitslosigkeit primär behandelt werden.

Die Wassernutzungseffizienz der Landwirtschaft ist der fünfte Indikator. Dabei stellt sich die Frage, ob eine Infrastrukturverbesserung, zum Beispiel über ein neues Bewässerungssystem, die Wasserknappheit besser beseitigen wird als virtueller Wasserhandel.
Der sechste Indikator betrachtet die politische Stellung zur ländlichen Bevölkerung, wie die Politik dem Land geneigt ist und damit inwiefern virtueller Wasserhandel sozial gerecht eingeführt werden kann.

Der siebte Indikator ist vor allem in Verbindung mit der Wasserverfügbarkeit zu
betrachten. Die lokale Produktion wird hinsichtlich des Anteils betrachtet, den sie am Nahrungsmittelbedarf des Landes deckt. Virtueller Wasserhandel kann sinnvoll sein, wenn ein wasserarmes Land seinen Nahrungsmittelbedarf hauptsächlich durch lokale Produktion deckt. Anderenfalls wäre virtueller Wasserhandel nicht notwendig, wenn bereits ein Großteil der Nahrungsmittel importiert werden würde.

Der achte Indikator sollte kontrollieren, ob die jeweilige Autorität die Teilnahme der relevanten Anspruchsberechtigten unterstützt, fördert oder behindert.

Der neunte Indikator betrachtet die Environmental Flows. Hierbei handelt es sich um die Wassermenge in den Wasserläufen, die erforderlich ist, um das Ökosystem nachhaltig zu erhalten. Dabei wird die gesamte Wasserverfügbarkeit des jeweiligen Landes durch die agrarischen Exportprodukteinheiten geteilt. Ein sehr wasserarmes Land wird einen niedrigen Wert aufweisen und sollte den Export von virtuellem Wasser vermeiden.

Der zehnte und letzte Indikator bezieht sich auf die Wasserspeicherkapazität des jeweiligen Landes in Abhängigkeit von der Exportmenge. Dadurch soll festgestellt werden, ob virtueller Wasserhandel das Nahrungsmittelangebot sichern kann.

Die Indikatoren sollen helfen, die Länder zu identifizieren, in denen Import oder Export von virtuellem Wasser sinnvoll ist. Dabei wird auf lokaler Ebene begonnen, darauf folgt die nationale und regionale Ebene, um herauszufinden, welche Art von virtuellem Wasserhandel am sinnvollsten ist. Auch innerstaatlicher virtueller Wasserhandel kann dabei in Frage kommen, wenn innerhalb eines Landes sowohl wasserreiche als auch wasserarme Regionen vorhanden sind.

Vom unbewussten zum bewussten virtuellen Wasserhandel in China

China ist eines der Länder, die unter hohem Wassermangel leiden. Die Ökonomie Chinas ist im Moment eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Unter anderem bedingt durch seine Größe und Einwohnerzahl hat die Volksrepublik China einen sehr großen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Vor allem die hohe Bevölkerungszahl und die Ausrichtung der Menschen an westlichen Verbrauchsmustern haben zu Folge, dass erhebliche ökologische Probleme entstehen. Durch die wirtschaftliche Entwicklung wird die Produktion weiterhin steigen. Demzufolge nimmt der Ressourcenverbrauch zu und die wachsenden industriellen Emissionen und Abfälle belasten die Umwelt. Die Wasserwirtschaft wird dadurch besonders betroffen. Die erheblichen regionalen Differenzen zwischen der Verfügbarkeit von Wasserressourcen, der Qualität und dem Verbrauch der Ressourcen in China, stellen das Land vor eine große Herausforderung.
China hatte im Jahr 2006 eine Einwohnerzahl von mehr als 1,3 Milliarden Menschen mit steigender Tendenz. Wie eingehend erläutert, steigert dieses Wachstum den Wasserbedarf und führt gleichzeitig zu einer Verringerung des Angebots. In den nord und südöstlichen Regionen des Landes, speziell in den Tiefebenen, den breiten Flussgebieten und den Küstenzonen, lebt der Hauptteil der chinesischen Bevölkerung.
Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivitäten liegt daher auch in den nord- und südöstlichen Landesteilen. Überwiegend im Nordosten des Landes liegen die landwirtschaftlichen Nutzflächen in den Tiefgebieten der Flusseinzugsgebiete, welche durch Überschwemmungen zu fruchtbarsten Böden geworden sind. Jedoch verfügen diese Regionen im Nordosten über wesentlich weniger Wasser als die im Süden Chinas.
Werden bei der Wassernutzung die Sektoren Landwirtschaft, Industrie und Haushalte unterschieden, ergeben sich räumliche Unterschiede zwischen der sektoralen und regionalen Struktur der Wassernutzungen und den regional verfügbaren Wasserressourcen. Im Norden Chinas stehen nur 20% der gesamten chinesischen Wasserressourcen zur Verfügung, obwohl in dieser Region 46% der Bevölkerung leben und ein Anteil von 45% des insgesamt in China erforderlichen Wassers gewonnen wird.
Die Begründung ist in den geographischen und klimatischen Bedingungen zu finden. Der Norden ist hauptsächlich auf die Grundwasserressourcen angewiesen. Im Süden gibt es vergleichsweise große Flusswassermengen.
Folgende Tabelle zeigt die unterschiedliche Verteilung der Wasserverfügbarkeit in China. Eine Wasserverfügbarkeit unter 1000 m3 bedeutet ernsthaften Wassermangel.


Tabelle : Verteilung der Wasserverfügbarkeit in China

Der nördliche Teil von China verfügt über nicht genügend Wasserressourcen. Anhand der Tabelle kommen auch die unterschiedlichen Klimaregionen zum Vorschein.
In die Wasserinfrastruktur Chinas wurde bereits investiert. Alle großen Flüsse Chinas wurden in den letzten 40 Jahren eingedämmt. 2008 wurde der Dreischluchten-Damm in China fertig gestellt. Dieser Megadamm zeigt allerdings bereits jetzt sichtbare negative Folgen, neben Veränderungen im Sediment- und Nährstoffhaushalt des Jangtse kam es, seitdem das Reservoir gefüllt wurde, auch zu zahlreichen zum Teil schweren Erdrutschen in der Region.
Des Weiteren ist in China das größte Wassertransferprojekt der Welt geplant, „South to- North Water Transfer“ (SNWT). Es gibt drei Flussrouten, über die Wasser vom Süden in den Norden gelenkt werden soll. Dieses Projekt ist allerdings umstritten, da die Flüsse unter anderem durch zu hohe Nutzung, Eindämmung und Verschmutzung bereits stark ausgelastet sind.
Neben den genannten Maßnahmen kann in China auch ein Blick auf den virtuellen Wasserhandel geworfen werden. Dies erfordert einen detaillierten Blick auf die Wassernutzung in verschiedenen Sektoren. Chinas Lebensmittelimporte und –exporte wurden im Jahr 2006 im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Wasser analysiert. Es stellte sich heraus, dass sich der Handel mit virtuellem Wasser bereits unbewusst entwickelt hat. Dies ist bekanntlich ein natürlicher Vorgang, wenn Import und Export von Gütern oder Dienstleistungen innerhalb oder zwischen Ländern praktiziert wird. In der folgenden Abbildung wird der gesamte virtuelle Wasserimport mit Hilfe der roten Linie verdeutlicht. In den steigenden Wasserimporten der Volksrepublik ist die Sojabohne ein Hauptbestandteil.


Abbildung : Virtueller Netto Wasser Import von verschiedenen Getreideprodukten in China
(1961-2004)

Die Ökonomen Guan und Hubacek verdeutlichen in ihrer Beurteilung des virtuellen Wasserhandels in China, dass Nord China die Möglichkeiten des Wasserimports durch virtuellen Wasserhandel bisher nur in einem geringen Maße ausschöpft.
Aufgrund der geographischen und klimatischen Unterschiede in China wäre es sinnvoll, die Wasserressourcen strategisch mit innerstaatlichem, virtuellen Wasserhandel zu regulieren. Dabei soll der wasserärmere Norden geschont werden, indem im wasserreicheren Süden mehr Agrarprodukte angebaut werden und diese dann in den Norden importiert werden. Die Regenfeldbaugebiete sollten mehr ausgenutzt werden, um das blaue Wasser in den ariden Regionen für andere Zwecke zu sparen. Die Stärke der sozialen Anpassungsfähigkeit der Bevölkerung ist im Norden gegeben.
Dieser ist wirtschaftlich wesentlich leistungsfähiger als der Süden. Die arbeitsintensiven Anbauweisen sollten im Süden auch beibehalten werden, da der Anteil der armen Bevölkerung dort relativ hoch ist.
Aus Sicht der Nachhaltigkeit ist zu betonen, dass der virtuelle Wasserhandel in die Entscheidungsfindung der öffentlichen Politik einbezogen werden muss. Neben den genannten Wasserprojekten, unter anderem den Dämmen, ist virtueller Wasserhandel eine sinnvolle zusätzliche Regulierungsmaßnahme. Insbesondere für die wasserarme Region im Norden Chinas muss den Menschen der nachhaltige Konsum und die zukünftige Produktion nahe gebracht werden.


Schädlichkeit des virtuellen Wasserhandels in der Volta
Region


Die Volta Region oder auch das Volta Becken liegt in Westafrika und umfasst 400.000 km3 der sub-humiden und semi-ariden Savanne. Dazu gehören 70% des Territoriums von Ghana, 63% von Burkina Faso und geringe Anteile von Togo, Benin, Mali und Elfenbeinküste. Das Klima ist durch die Bewegung des Inter-Tropical Covergence Zone (ITCZ) beeinflusst. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag liegt bei 1000 mm/yr, mit einem starken Nord-Süd-Gefälle sowie regionaler und zeitlicher Variabilität. Vor allem in den nördlichen Teilen der Volta Region, in Nord Ghana und Burkina Faso, ist der Niederschlag sehr niedrig mit 300 bis 700 mm/yr. Dies erscheint zwar hoch, es ist jedoch zu bemerken, dass der meiste Regen in der Regenzeit fällt, während es im Rest des Jahres kaum Regen gibt. Das klimatische Muster hat sich in letzter Zeit dramatisch verändert. Die Temperaturen sind gestiegen und die Regenzeit hat sich zeitlich verschoben und vor allem verkürzt. Der unberechenbare und unzuverlässige Niederschlag ist für die Landwirtschaft ein riskantes Unterfangen und auch eine Bedrohung für die Stromerzeugung aus der Wasserkraft.
In der Volta Region führen das steigende Bevölkerungswachstum und die
wirtschaftliche Entwicklung, wobei die Landwirtschaft nach wie vor der wichtigste Wirtschaftssektor ist, zu einer steigenden Nachfrage nach Wasser.145 Hinzu kommt die bereits bestehende regionale und sektorale Wasserknappheit, unkontrollierte Verschmutzung und die ineffiziente Trinkwasserversorgung sowie die damit einhergehende Bedrohung der lokalen, sektoralen und internationalen Konflikte als wichtigste Merkmale der Volta Region.
Der Handel von Lebensmitteln, um Unterschiede in der Ressourcenausstattung auf verschiedenen Ebenen zu überbrücken und um die Folgen von kurz- und mittelfristiger Wasserknappheit, wie Dürren oder Ähnliches, zu mildern, besteht seit langem. Dennoch ist zu beachten, dass die Debatte über die möglichen Vorteile des strategischen virtuellen Wasserhandels, speziell in sehr armen Entwicklungsländern, unter einigen wesentlichen Problemen leidet. Die Bevölkerung in der Volta Region ist überwiegend ländlich geprägt. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor, gefolgt vom Dienstleistungssektor und der Industrie. Neben der Herstellung von Lebensmitteln für die lokalen, nationalen und regionalen Märkte hängt die Region weitgehend von der Erzeugung von Cash- Kulturen (Cash- Kulturen, im englischen „Cash Crops“ sind landwirtschaftliche Produkte, Feldfrüchte, die für den Verkauf und Export angebaut werden; insbesondere aus Entwicklungsländern in Industrieländer. Typische Cash Crops sind unter anderem Kaffee, Kakao, Bananen, Baumwolle, Ananas und Palmöl.) für die internationalen Märkte ab. Neben dem Kakao in Ghana und der Baumwolle in Burkina Faso werden Palmnüsse, Kautschuk und Ananas auf globalen Märkten verkauft.
In vielen Teilen Afrikas ist die landwirtschaftliche Produktivität im Vergleich zu anderen Regionen der Welt wesentlich geringer. Dennoch, trotz der klimatischen Unwägbarkeiten, ist die Landwirtschaft eine treibende Kraft des Wirtschaftswachstums und wird aktiv von den Regierungen gefördert. Diesbezüglich würde virtueller Wasserhandel, durch den Import von Lebensmitteln eine ernsthafte Bedrohung für die Wirtschaft der Volta Region darstellen, da unter anderem die Subsistenzlandwirtschaft bedroht wäre. Hinzu kommt eine Vielzahl von kulturellen, sozioökonomischen und politischen Hindernissen. Es bleibt völlig ungewiss, wie die Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen sollen, wenn nicht als Bauern oder Hirten. Angesichts des ländlichen Charakters der Bevölkerung herrscht ein geringer Grad des schulischen und beruflichen Erfolgs und der Entwicklung alternativer Wirtschaftszweige in den sekundären und tertiären Wirtschaftssektoren. Auch die Märkte in der Volta Region funktionieren teilweise relativ schlecht. Sie sind geprägt von Korruption, Manipulation und unzuverlässiger institutioneller Infrastruktur. Diese Faktoren machen strategischen virtuellen Wasserhandel als eine Methode des Wassermanagements unrealistisch.
Zu den kulturellen und wirtschaftlichen Schwachstellen kommen die politischen und institutionellen Zwänge. Die Staaten sind nicht nur finanziell unfähig, groß angelegte wirtschaftliche Transformationen durchzuführen, ihnen fehlt es auch an der politischen Autorität. Die verschiedenen Regierungsebenen, der Staat, die Region und die Bezirke, sind nur begrenzt in der Lage die Tätigkeiten der Bevölkerung zu überwachen.
Die Befürworter des virtuellen Wasserhandels überschätzen hier die finanziellen und Management Fähigkeiten der Regierungen und Verwaltungen.
Abschließend ist festzustellen, dass strategischer virtueller Wasserhandel in der Volta Region nicht realisierbar ist. Um Wasserressourcen zu sparen, liegt der Fokus in diesen Ländern erstmal in der Einführung der IWRM als maßgebliches Konzept. Virtueller Wasserhandel macht erst Sinn, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind.

Artikel: Anna
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National Examples for virtual water trade

Indicators for virtual water trade

To use virtual water trade strategically, the World Water Council proposed indicators, which help countries to orientate.

The first indicator is the availability of water. This factor is a source of controversies. If a nation has less then 1000m³ of renewable water resources per head and year, it is an arid country by the standards of the United Nation’s Food and Agricultural Organisation (FAO). Other scientists, however, point out the fact, that aridity should not only be measured physically.

Further factors, namely social, economical, political and ecological factors should also be considered, especially in relation to the strategic execution of virtual water trade, as these factors play an important role there.

The second indicator is the development status of a nation and the diversification degree of its economy. The following graph shows, that the ability for a sustainable realisation of virtual water trade is augmenting with the development of a country.

Fig.: Social adaptability-potential of arid nations.

It is possible, to get insight on possibilities for adaptation and opposing risks of virtual water trade for developing countries, threshold countries and industrial countries.
The United Nations Development Program (UNDP) calculates the diversification degree of the economy. With the help of the national product, the share if different economical sectors (agriculture, industry and services) are determined.

The social adaptability is the third indicator that should be high for an introduction of virtual water trade. Cultural circumstances are considered qualitatively as they are nearly impossible to measure quantitatively.
An indicator of special importance is the fourth. It relates the number of workless in agriculture to the number of all workless people. If this share is very high – as it is mostly the case in very poor developing countries – unemployment figures will enormously rise with the introduction of virtual water trade.
Agricultural supportive measures should be treated primarily at this risk of unemployment.

The water use efficiency of agriculture is the fifth indicator. Here the question arises, if an improved infrastructure, for example new watering systems, would overcome the water shortage better than virtual water trade.
The sixth indicator examines the political position towards the rural population, how the politics’ attitude toward the country is and how virtual water trade can be introduced based on social justice.

The seventh indicator is to be considered in connection to the availability of water. Local production will be looked at with consideration to the part of the demand for food it covers.
Virtual water-trade can be useful, if an arid country covers its need for food mainly through local production. Otherwise, virtual water trade wouldn’t be necessary, as a major part of food is already imported.

The eighth indicator should control, if the given authorities support, further or disturb the participation of all relevant claimants.

The ninth indicator considers environmental flows. This is the amount of water in water ways that is needed to preserve the eco-system. Here, the total availability of water of the respective country is divided by the agricultural export product units. A very arid country will have a low value and should avoid exporting virtual water.

The tenth and last indicator relates to the water storing capacities of a country subjected to the amount of exportation. By this, it shall be found out, if virtual water trade could secure the food supply.

These indicators should help identifying those countries, in which the importation or exportation of virtual water would make sense. It is started on a local level, followed by national and regional levels to find out, what kind of virtual water trade would be best. Domestic virtual water trade, too, is a possibility if water rich and arid regions are given within a single country.


From unconscious to conscious virtual water trade in china.

China is one of the nations that suffer great water shortage. China’s economy is one of the fastest growing in the world. Because of its area and population, the people’s republic of China has a large influence on the world economy. Especially the high population and the orientation of people towards western examples of consumption lead to considerable ecological problems. Due to economical development, the production will rise further. Therefore, the use of resources rises as well and the growing industrial emissions and wastes pollute the environment. Water management is specially affected by this. The considerable regional differences in the availability of water resources, the quality and the use of resources in China pose a great task for the country.
In 2006, China had a population of over 1.3 billion – tendencies rising. As stated above, this growth also boosts the need for water and at the same time decreases the supply. In the northern and south-eastern regions of the country. The major part of the population lives in the lower plains, the broad river areas and the costal areas. The focus of economical activities therefore is located in the northern and south-eastern parts of the country. Mainly in the north-east of China, in the lower areas of the river regions, which are amongst the most fertile soils due to floods, lie the agricultural areas. Those regions, however, have considerably less water available than regions in southern China. If the sectors agriculture, industry and households are distinguished in water usage, spatial differences between the sectoral and the regional structure of water usage and the regionally available water resources. In northern China, only 20% of the total Chinese water resources are available, although 46% of the water needed in China is won in this area.
The reason for this can be found in the geographilcal and climatic conditions. The north is mainly dependent on ground-water resources. The south has in comparison large amounts of river water. The following tables show the unequal distribution of the water availability in China. A availability of water of less than 1.000 m³ is considered as serious water shortage.

Table: distribution of water in China

The northern part of China has not enough water resources. With the help of the table, the different climate zones are shown.
There have been investments in the water infrasturcutre in China. All larger rivers in China have been embanked within the last 40 years. In 2008, the three gorges dam has been completed. This giant dam, however, already shows negative consequences. Apart from a change in the sediment and nutrient composition of the Yangtze river since the reservoir was filled, many earth slides have happened in the region.
Furthermore, the world’s largest water transfer project is planned in China: “South no North Water Transfer” (SNWT).
There are three river routes, over which water shall be guided from south to north.
This project is very controversial, as the rivers are already used to capacity by high usage, embankment and pollution. Apart from the measures already mentioned, China can take a glance at virtual water trade. This requires a close look at the water usage in different sectors. Chinas food imports and exports were analysed in regard to the availability of water in 2006. It showed that the trade with virtual water already developed unconsciously there. This is a natural process, if importation and exportation of goods between countries is practised. In the following chart, the total virtual water import is illustrated with a red line. Within the people’s republic’s rising water imports, the soybean is the major factor.

Fig.: Virtual net water import of diverse cereal products in China (1961-2004)

The economists Guan and Hubacek clarified that the possibilities for virtual water trade in northern china are only used to a little part.
Because of the geographical and climatic differences in China, it would make sense, to regulate the water resources with domestic virtual water trade. By this, the more arid north would be treated with care because in the water rich south, more agricultural products would be grown and then imported in the north. The rain fall areas should be used more extensively to save the blue water in arid regions for other uses. The strength of the social adaptability of the population is given in the north, as it is more economically potent than the south. The work intensive manners of farming should be kept in the south, as the number of poor population is rather high there.
From the point of view of sustainability, it has to be mentioned, that virtual water trade should be considered in the decision making process of politics. Apart from the water projects mentioned, dams for example, virtual water trade is a useful additional measure of regulation. Especially in the arid regions of northern China, sustainable consumption and future production has to be taught to the people.


Harmfulness of virtual water trade in the Volta region.

The Volta region or the Volta basin lies in western Africa and covers an area of 400.000km³ of the sub-humid and semi-arid savannah. 70% of Ghana’s territory, 63% of Burkina Faso and small parts of Togo, Benin, Mali and Cote d’Ivoire belonging to this region. The climate is influenced by the Inter-Tropical Covergence Zone (ITCZ). The average annual rainfall is 1000mm/yr, with a strong north-south gap as well as regional and temporal variability.
Especially in the northern parts of the Volta Region, in northern Ghana and Burkina Faso, rainfall is very low with only 300 to 700 mm/yr. This seems high, however it should be mentioned that most of the rain falls during rainy season, while there is hardly rain during the rest of the year. The climatic pattern has dramatically changed lately. Temperature has risen and the rainy season has shifted and is shorter. The incalculable and unreliable rainfall is a thread for agriculture and a thread to the energy production from water power.
The growing population and economical development – with agriculture still as the most important economical sector - in the Volta region leads to a rising demand of water. Along come the already given regional and sectoral water shortage, uncontrolled pollution and inefficient drinking water supply as well as the inherent threat of local, sectoral and international conflicts as the main features of the Volta region.
The trade of food with the goal to bridge the consequences of short- and midterm water shortage like droughts has been in the region for a long time.
Still it is to be considered, that the debate about the possible advantages of virtual water trade, especially in very ppor developing countries is suffering from some problems.
The population of the Volta region is mainly rural. Agriculture is the most important economical factor, followed by services and industry.
Apart from the production of food for the local, national and regional markets, the region is mostly dependent from the production of so-called cash crops for the international market (cash crops are agricultural products, grown especially for sale and exportation, especially to industrial countries. Typical cash crops are coffee, cacao, bananas, cotton, pineapple and palm oil).
Aside from cacao in Ghana and cotton in Burkina Faso, palm nuts, caoutchouc, and pineapples are sold on the global market.
In many parts of Africa, the agricultural productivity is far lower than in other regions of the world. Still, despite the climatic unpredictability, agriculture is the driving force behind the growth of economy and is actively supported by the governments.
Because of that, virtual water trade would, with the import of food, pose a serious thread for the Volta region’s economy, as the subsidiary agriculture would be threatened.
Adding to this are many cultural, socio-economical and political obstacles.
It is uncertain, how the people should make their living, if not as farmers or herders.
Facing the rural character of the population, a low degree of educational or occupational success is given and the development of alternative business branches in the secondary or tertiary sectors is unlikely.
The markets of the Volta region, too, are partly inefficient. They are shaped by corruption, manipulation and unreliable institutional infrastructure.
These factors make strategic virtual water trade as a method for dealing with water shortage unrealistic.
Adding to the cultural and economical flaws are the political and institutional constraints. The nations are not only financially unable to commence larger economical transformations but they also lack the political authority. The different levels of government, the state, the region and the districts have only limited capabilities to oversee the actions of the population.
The supporters of virtual water trade hereby overestimate the financial and administrative capabilities of the governments.
Concluding, it should be pointed out, that strategic virtual water trade is not feasible in the Volta Region. To save water resources, the focus of these regions lies on IWRM as the major concept. Virtual water trade only makes sense, if the relevant requirements are given.

Article: Anna