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Der Tiger- unsere größte Raubkatze vor dem Aus
(Please find the english version below)
Tiger existieren heute noch in Indien, China, Russland, Malaysia, Myanmar, Kambodscha,
Laos, Thailand, und Vietnam. Eine kleine und isolierte Population lebt auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Bestandszahlen sind trotz der weiten Verbreitung überall stark rückläufig.
Unterarten:
Amur-Tiger (Panthera tigris altaica) - rund 450 verbliebene Individuen
Indochinesische Tiger (Panthera tigris corbetti) - rund 350 verbliebene Individuen
Südchinesischen Tiger (Panthera tigris amoyensis) – praktisch ausgestorben
Malaysia-Tiger (Panthera tigris jacksonii) - rund 500 verbliebene Individuen, vermutlich deutlich weniger
Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) - rund 400 verbliebene Individuen
Bengal-Tiger (Panthera tigris tigris) - rund 1850 verbliebene Individuen
Der Amur-Tiger ist die größte Unterart und erreicht eine Kopf –Rumpf Länge von bis zu 2,90m und ein Gewicht von bis zu 320 kg (zum Vergleich: die Männchen des afrikanischen Löwen werden höchstens 250 kg schwer).
Weltweit leben heute noch etwa 3200 Tiger in freier Wildbahn, etwa 95% der weltweiten Bestände sind bereits ausgerottet. 3 Unterarten sind bereits gänzlich von der Erde verschwunden. Die Gründe für das Verschwinden der Tiger liegen auf der Hand: Die Zerstörung seines Lebensraumes durch den Menschen, Abnahme der Großwildbestände, sowie der Handel mit Tigerprodukten. Häufig werden Tiger aber auch aus Angst bejagt. Immer wieder kursieren Geschichten von den so genannten Menschenfressern.
Viele dieser Geschichten sind unwahr oder dramatisiert. Wenn ein Tiger sich bedroht fühlt, wird er zum Angriff übergehen und die Störungsquelle ausschalten, was aber nicht bedeutet, dass diese auch verspeist wird. Viele dieser so genannten „Menschenfresser“ kamen durch Zufall auf den Geschmack von Menschenfleisch. Durch die Zerstörung und die Zersiedlung der Lebensräume, sowie Nahrungsknappheit kam der Tiger immer mehr mit dem Menschen in Konflikt. Hat ein Tiger den Menschen erstmal als leichte Beute (im Gegensatz zu anderen Beutetieren) entdeckt, dann kann es in Ausnahmefällen zu einer Art „Spezialisierung“ kommen. Eine Tigerin in Indien soll sogar mehr als 430 Menschen gefressen haben.
An dieser Stelle sei noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Tiger in der Regel die Nähe des Menschen meiden und nicht jeder Tiger ein potenzieller Menschenfresser ist.
Trotzdem begann der Mensch bereits um 1900 mit groß angelegten Treibjagden, um den Tiger systematisch auszurotten, so wie es immer mit den Raubtieren unseres Planeten gehalten wurde. Dabei bemerkt man meist zu spät, dass man durch die Verdrängung einer Spezies das gesamte Ökologische Gleichgewicht ins Wanken kommt. Auch der Tiger erfüllt eine wichtige Funktion in seinem Ökosystem.
Ein wichtiger Grund für das Verschwinden dieser Raubkatze ist die große Nachfrage nach Tigerprodukten in der Traditionellen chinesischen Medizin. Während vor einigen hundert Jahren der Umgang der Chinesen mit dem Tier als Heilmittel noch ein respekt- und maßvoller war, so ist es heute lediglich ein rücksichtsloses Geschäft auf einem blühendem Schwarzmarkt. Gleiches trifft natürlich auch auf den Handel mit Nashorn, Seepferdchenpulver, Bärengalle, Moschus, Robbenpenis etc. zu.
In der Traditionellen chinesischen Medizin findet fast alle Körperteile des Tigers Verwendung:
Hirn
gegen Faulheit und Pickel
Augäpfel
gegen Malaria, Epilepsie, Nervosität und Fieber
Nase
gegen Epilepsie
Schnurrhaare
gegen Zahnweh, Karies.
Backenbart
gegen Hautrötungen
Fleisch
gegen Übelkeit, Malaria
Fett
gegen Übelkeit, Hundebisse und blutende Hämorriden
Magen
gegen Magenverstimmung und gereizte Blase
Gallensteine
gegen schwache Augen und Abszesse an Händen
Blut
für Wohlbefinden und Kraft
Haut
gegen seelische Probleme/Geisteskrankheit
Knochen
gegen Rheuma und Knochenschwund
Schwanz
gegen Hautkrankheiten und unreine Haut
Hoden & Penis
gegen Lymphknotenkrebs und für Potenz
Zähne
gegen Tollwut, Asthma und Wunden
Krallen
für Verstand und Ausdauer
Kot
gegen Alkoholismus
Der Schwarzmarktpreis eines Tigers kann bis zu 1.000.000 Euro betragen. Hin und wieder werden auch trächtige Weibchen gewildert und dann stirbt eine komplette heranwachsende Population von Tigern. Ein Weibchen kann bis zu sechs Junge zur Welt bringen. Auch wenn die Jungen bereits zur Welt gekommen sind, bedeutet der Verlust der Mutter das sichere Todesurteil. Die Jungtiere werden im Versteck verhungern.
Der Mensch wird den Tiger nur erhalten können, wenn er seinen Lebensraum konsequenter schützt und erweitert, wenn die Populationen durch mehr Ranger geschützt werden und wenn es gelingt, etwas gegen den Aberglauben in der Traditionellen chinesischen Medizin zu unternehmen. Wie überall auf der Welt spielt auch die Bildung der Lokalbevölkerung eine große Rolle. Ebenso könnte sanfter Tourismus zu Rettung der Bestände beitragen.
Vor allem aber müssen die Länder in denen die letzten Tiger leben mit letzter Konsequenz an den Schutz dieser faszinierenden Großkatzen herangehen. Natürlich hilft es auch, wenn die Menschen außerhalb der „Tigerländer“ sich mehr engagieren. Denn der Erhalt des Tigers ist eine Aufgabe für alle Menschen.
Petitionen:
Bengal Tiger
Sumatra-Tiger
Sumatra-Tiger
Tiger allgemein
Webseiten:
Save The Tiger Fund
Cee4Life
Behind The Cloak of Buddha (Facebook-Gruppe)
Born Free Foundation
India Wildlife
The Sumatran Tiger Trust
The Tiger Foundation
Artikel & Foto: Maik Schaffer
__________________________________________________
The Tiger – our biggest predatory cat is facing the end
Tigers exist today in India, China, Russia, Malaysia, Myanmar, Cambodia, Laos, Thailand and Vietnam. A small, isolated population lives on the Indonesian island of Sumatra. Despite their wide spread, their numbers are declining.
Subspecies:
Siberian Tiger(Panthera tigris altaica) – about 450 remaining individuals
Indochinese Tiger (Panthera tigris corbetti) – about 350 remaining individuals
South China Tiger (Panthera tigris amoyensis) – practically extinct
Malaysian Tiger (Panthera tigris jacksonii) – about 500 remaining individuals, probably less
Sumatran Tiger (Panthera tigris sumatrae) – about 400 remaining individuals.
Bengal Tiger (Panthera tigris tigris) – about 1850 remaining individuals.
The Siberian Tiger is the largest subspecies, reaching a head-body length of up to 2.90m and a weight of up to 320kg (in comparison: male African lions only weigh up to 250kg).
Only about 3550 tigers live in freedom all over the world with about 95% of the global population already being extinct. 3 subspecies already completely vanished from our earth.
The reasons for the vanishing of the tigers are obvious: Tigers’ habitats have been destroyed by humans, big game populations are fading and the trade with tiger-products. Often, tigers are hunted out of fear. Again and again rumours of so-called man-eaters are heard.
Many of these stories aren’t true or are dramatized. When a tiger feels threatened, it will attack and dispatch the source of disturbance – this, however, doesn’t mean that this source will be eaten as well. Many of the so-called man-eaters found taste in human flesh by coincidence. Through the destruction of their reservoirs as well as shortness of food, tigers started to come in conflict with humans. Once the tiger recognised humans as easy prey (as opposed to other possible prey), under exceptional circumstances a kind specialisation may happen. A female tiger in India is supposed to have eaten more than 430 humans.
It should be mentioned here once more, that tigers usually avoid humans and that not every tiger is a potential man-eater.
Despite that, humans began as early as about 1900 with large battues to systematically eradicate tigers, just like it was done all the time with the predators of our planet. Too late, humans recognize that by this, the entire ecological balance is put in danger. Tigers, as well, fulfil an important role in an eco-system.
An important reason for the vanishing of this predatory cat is the high demand for tiger-products in the traditional Chinese medicine. While a couple of centuries ago, the Chinese handled animals as a source of healing with respect, it is only about making money on a flourishing black-market. The same is true for the trade with rhinoceros-horn, seahorse-powder, bear gall, musk, seal-penis, etc.
Within the traditional Chinese medicine, almost all body-parts of a tiger have a use:
- Brain
Cures sloth and acne
-Eyeballs
cure malaria, epilepsy, anxiety and fever
-Nose
cures epilepsy
-Whiskers
cure tooth-ache
-“mutton chops”
cure skin-irritation
-Flesh
cures nausea, malaria
-Fat
cures nausea, dog bites and bleeding haemorrhoids
-Stomach
cures stomach upsets and irritated bladders
-Gall stones
against weak eyes and abscesses on the hands
-Blood
for feeling well and power
-Skin
against psychic problems/insanity
-Bones
against rheumatism and bone atrophy
-Tail
against skin diseases and unclean skin
-Testicles and Penis
against lymphoma and for virility
-Teeth
against rabies, asthma and wounds
-Claws
for intelligence and stamina
-faeces
against alcoholism
The black-market value of a tiger may be as high as 1 million Euro. Every now and then, pregnant females are hunted – then a whole growing population of tigers dies. One female can give birth to up to six young tigers at once. Even when these infants have been born, the mother’s death is a death-sentence for them. The infants will starve in their hide-out.
Humans will only be able to preserve tigers by protecting and enlarging their living grounds more consequently and by protecting the populations by more rangers and if it succeeds to do something against the superstition in the traditional Chinese medicine. Like everywhere else in the world, educating the local population is of large importance. Green tourism could help saving the population, as well.
Primarily, however, the countries where the last tigers live have to protect these fascinating cats with utter consequence. Of course, it helps as well, if people outside of “tiger-countries” get active. For the preservation of tigers is a task for all humans.
Petitions:
Bengal Tiger
Sumatran Tiger
Sumatran Tiger
Tiger in general
Websites:
Save The Tiger Fund
Cee4Life
Behind The Cloak of Buddha (Facebook-Gruppe)
Born Free Foundation
India Wildlife
The Sumatran Tiger Trust
The Tiger Foundation
Article & Photo: Maik Schaffer
(Please find the english version below)
Tiger existieren heute noch in Indien, China, Russland, Malaysia, Myanmar, Kambodscha,
Laos, Thailand, und Vietnam. Eine kleine und isolierte Population lebt auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Bestandszahlen sind trotz der weiten Verbreitung überall stark rückläufig.
Unterarten:
Amur-Tiger (Panthera tigris altaica) - rund 450 verbliebene Individuen
Indochinesische Tiger (Panthera tigris corbetti) - rund 350 verbliebene Individuen
Südchinesischen Tiger (Panthera tigris amoyensis) – praktisch ausgestorben
Malaysia-Tiger (Panthera tigris jacksonii) - rund 500 verbliebene Individuen, vermutlich deutlich weniger
Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) - rund 400 verbliebene Individuen
Bengal-Tiger (Panthera tigris tigris) - rund 1850 verbliebene Individuen
Der Amur-Tiger ist die größte Unterart und erreicht eine Kopf –Rumpf Länge von bis zu 2,90m und ein Gewicht von bis zu 320 kg (zum Vergleich: die Männchen des afrikanischen Löwen werden höchstens 250 kg schwer).
Weltweit leben heute noch etwa 3200 Tiger in freier Wildbahn, etwa 95% der weltweiten Bestände sind bereits ausgerottet. 3 Unterarten sind bereits gänzlich von der Erde verschwunden. Die Gründe für das Verschwinden der Tiger liegen auf der Hand: Die Zerstörung seines Lebensraumes durch den Menschen, Abnahme der Großwildbestände, sowie der Handel mit Tigerprodukten. Häufig werden Tiger aber auch aus Angst bejagt. Immer wieder kursieren Geschichten von den so genannten Menschenfressern.
Viele dieser Geschichten sind unwahr oder dramatisiert. Wenn ein Tiger sich bedroht fühlt, wird er zum Angriff übergehen und die Störungsquelle ausschalten, was aber nicht bedeutet, dass diese auch verspeist wird. Viele dieser so genannten „Menschenfresser“ kamen durch Zufall auf den Geschmack von Menschenfleisch. Durch die Zerstörung und die Zersiedlung der Lebensräume, sowie Nahrungsknappheit kam der Tiger immer mehr mit dem Menschen in Konflikt. Hat ein Tiger den Menschen erstmal als leichte Beute (im Gegensatz zu anderen Beutetieren) entdeckt, dann kann es in Ausnahmefällen zu einer Art „Spezialisierung“ kommen. Eine Tigerin in Indien soll sogar mehr als 430 Menschen gefressen haben.
An dieser Stelle sei noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Tiger in der Regel die Nähe des Menschen meiden und nicht jeder Tiger ein potenzieller Menschenfresser ist.
Trotzdem begann der Mensch bereits um 1900 mit groß angelegten Treibjagden, um den Tiger systematisch auszurotten, so wie es immer mit den Raubtieren unseres Planeten gehalten wurde. Dabei bemerkt man meist zu spät, dass man durch die Verdrängung einer Spezies das gesamte Ökologische Gleichgewicht ins Wanken kommt. Auch der Tiger erfüllt eine wichtige Funktion in seinem Ökosystem.
Ein wichtiger Grund für das Verschwinden dieser Raubkatze ist die große Nachfrage nach Tigerprodukten in der Traditionellen chinesischen Medizin. Während vor einigen hundert Jahren der Umgang der Chinesen mit dem Tier als Heilmittel noch ein respekt- und maßvoller war, so ist es heute lediglich ein rücksichtsloses Geschäft auf einem blühendem Schwarzmarkt. Gleiches trifft natürlich auch auf den Handel mit Nashorn, Seepferdchenpulver, Bärengalle, Moschus, Robbenpenis etc. zu.
In der Traditionellen chinesischen Medizin findet fast alle Körperteile des Tigers Verwendung:
Hirn
gegen Faulheit und Pickel
Augäpfel
gegen Malaria, Epilepsie, Nervosität und Fieber
Nase
gegen Epilepsie
Schnurrhaare
gegen Zahnweh, Karies.
Backenbart
gegen Hautrötungen
Fleisch
gegen Übelkeit, Malaria
Fett
gegen Übelkeit, Hundebisse und blutende Hämorriden
Magen
gegen Magenverstimmung und gereizte Blase
Gallensteine
gegen schwache Augen und Abszesse an Händen
Blut
für Wohlbefinden und Kraft
Haut
gegen seelische Probleme/Geisteskrankheit
Knochen
gegen Rheuma und Knochenschwund
Schwanz
gegen Hautkrankheiten und unreine Haut
Hoden & Penis
gegen Lymphknotenkrebs und für Potenz
Zähne
gegen Tollwut, Asthma und Wunden
Krallen
für Verstand und Ausdauer
Kot
gegen Alkoholismus
Der Schwarzmarktpreis eines Tigers kann bis zu 1.000.000 Euro betragen. Hin und wieder werden auch trächtige Weibchen gewildert und dann stirbt eine komplette heranwachsende Population von Tigern. Ein Weibchen kann bis zu sechs Junge zur Welt bringen. Auch wenn die Jungen bereits zur Welt gekommen sind, bedeutet der Verlust der Mutter das sichere Todesurteil. Die Jungtiere werden im Versteck verhungern.
Der Mensch wird den Tiger nur erhalten können, wenn er seinen Lebensraum konsequenter schützt und erweitert, wenn die Populationen durch mehr Ranger geschützt werden und wenn es gelingt, etwas gegen den Aberglauben in der Traditionellen chinesischen Medizin zu unternehmen. Wie überall auf der Welt spielt auch die Bildung der Lokalbevölkerung eine große Rolle. Ebenso könnte sanfter Tourismus zu Rettung der Bestände beitragen.
Vor allem aber müssen die Länder in denen die letzten Tiger leben mit letzter Konsequenz an den Schutz dieser faszinierenden Großkatzen herangehen. Natürlich hilft es auch, wenn die Menschen außerhalb der „Tigerländer“ sich mehr engagieren. Denn der Erhalt des Tigers ist eine Aufgabe für alle Menschen.
Petitionen:
Bengal Tiger
Sumatra-Tiger
Sumatra-Tiger
Tiger allgemein
Webseiten:
Save The Tiger Fund
Cee4Life
Behind The Cloak of Buddha (Facebook-Gruppe)
Born Free Foundation
India Wildlife
The Sumatran Tiger Trust
The Tiger Foundation
Artikel & Foto: Maik Schaffer
__________________________________________________
The Tiger – our biggest predatory cat is facing the end
Tigers exist today in India, China, Russia, Malaysia, Myanmar, Cambodia, Laos, Thailand and Vietnam. A small, isolated population lives on the Indonesian island of Sumatra. Despite their wide spread, their numbers are declining.
Subspecies:
Siberian Tiger(Panthera tigris altaica) – about 450 remaining individuals
Indochinese Tiger (Panthera tigris corbetti) – about 350 remaining individuals
South China Tiger (Panthera tigris amoyensis) – practically extinct
Malaysian Tiger (Panthera tigris jacksonii) – about 500 remaining individuals, probably less
Sumatran Tiger (Panthera tigris sumatrae) – about 400 remaining individuals.
Bengal Tiger (Panthera tigris tigris) – about 1850 remaining individuals.
The Siberian Tiger is the largest subspecies, reaching a head-body length of up to 2.90m and a weight of up to 320kg (in comparison: male African lions only weigh up to 250kg).
Only about 3550 tigers live in freedom all over the world with about 95% of the global population already being extinct. 3 subspecies already completely vanished from our earth.
The reasons for the vanishing of the tigers are obvious: Tigers’ habitats have been destroyed by humans, big game populations are fading and the trade with tiger-products. Often, tigers are hunted out of fear. Again and again rumours of so-called man-eaters are heard.
Many of these stories aren’t true or are dramatized. When a tiger feels threatened, it will attack and dispatch the source of disturbance – this, however, doesn’t mean that this source will be eaten as well. Many of the so-called man-eaters found taste in human flesh by coincidence. Through the destruction of their reservoirs as well as shortness of food, tigers started to come in conflict with humans. Once the tiger recognised humans as easy prey (as opposed to other possible prey), under exceptional circumstances a kind specialisation may happen. A female tiger in India is supposed to have eaten more than 430 humans.
It should be mentioned here once more, that tigers usually avoid humans and that not every tiger is a potential man-eater.
Despite that, humans began as early as about 1900 with large battues to systematically eradicate tigers, just like it was done all the time with the predators of our planet. Too late, humans recognize that by this, the entire ecological balance is put in danger. Tigers, as well, fulfil an important role in an eco-system.
An important reason for the vanishing of this predatory cat is the high demand for tiger-products in the traditional Chinese medicine. While a couple of centuries ago, the Chinese handled animals as a source of healing with respect, it is only about making money on a flourishing black-market. The same is true for the trade with rhinoceros-horn, seahorse-powder, bear gall, musk, seal-penis, etc.
Within the traditional Chinese medicine, almost all body-parts of a tiger have a use:
- Brain
Cures sloth and acne
-Eyeballs
cure malaria, epilepsy, anxiety and fever
-Nose
cures epilepsy
-Whiskers
cure tooth-ache
-“mutton chops”
cure skin-irritation
-Flesh
cures nausea, malaria
-Fat
cures nausea, dog bites and bleeding haemorrhoids
-Stomach
cures stomach upsets and irritated bladders
-Gall stones
against weak eyes and abscesses on the hands
-Blood
for feeling well and power
-Skin
against psychic problems/insanity
-Bones
against rheumatism and bone atrophy
-Tail
against skin diseases and unclean skin
-Testicles and Penis
against lymphoma and for virility
-Teeth
against rabies, asthma and wounds
-Claws
for intelligence and stamina
-faeces
against alcoholism
The black-market value of a tiger may be as high as 1 million Euro. Every now and then, pregnant females are hunted – then a whole growing population of tigers dies. One female can give birth to up to six young tigers at once. Even when these infants have been born, the mother’s death is a death-sentence for them. The infants will starve in their hide-out.
Humans will only be able to preserve tigers by protecting and enlarging their living grounds more consequently and by protecting the populations by more rangers and if it succeeds to do something against the superstition in the traditional Chinese medicine. Like everywhere else in the world, educating the local population is of large importance. Green tourism could help saving the population, as well.
Primarily, however, the countries where the last tigers live have to protect these fascinating cats with utter consequence. Of course, it helps as well, if people outside of “tiger-countries” get active. For the preservation of tigers is a task for all humans.
Petitions:
Bengal Tiger
Sumatran Tiger
Sumatran Tiger
Tiger in general
Websites:
Save The Tiger Fund
Cee4Life
Behind The Cloak of Buddha (Facebook-Gruppe)
Born Free Foundation
India Wildlife
The Sumatran Tiger Trust
The Tiger Foundation
Article & Photo: Maik Schaffer
secret































http://www.change.org/petitions/view/tiger_attack_fir_filed_against_ngo_villagers_why_-_naresh_kadyan
http://www.tigerwatch.net
http://tiger.ndtv.com/default.aspx
http://www.youtube.com/watch?v=DnlKwfjoqSU
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